*SHARPEST LIFE*
*THE TEAM*
*LINKS*
» OKTOBER - DEZEMBER 2018
Herzlich Willkommen in wunderschönen Mexico. Unserem Schauplatz. Geschockt, wie jemand freiwillig nach Mexico ziehen kann? Du wirst dich wundern. Sharpest Life ist ein Reallife/Crime RPG Forum und ich kann dir versprechen, hier wird es nicht langweilig. Du glaubst es geht sich nur um Shopping, den Beach und das heile Leben? Am besten schaust du dich erstmal um. Nicht dass du nachher denkst, ich erzähl dir hier Geschichten vom Pferd oder so. Wenn du nun bisschen nach Rechts siehst, findest du ein paar hilfreiche Links. Beachtet bitte, dass wir Euch nur aufnehmen, wenn ihr eine Bewerbung schreibt. Ohne Pass kommt man auch nicht nach Mexico!


Du hast Fragen? Brauchst Hilfe? Willst was wissen?

Wir - Jake, Juliet, Rafael, Melissa, Clary und Magnus - helfen dir. Wir beißen nicht, schießen nur manchmal!
#1

Wohnzimmer

in Wohnung: Cameron Dunn 18.10.2018 17:54
von Cameron Dunn | 202 Beiträge
nach oben springen

#2

RE: Wohnzimmer

in Wohnung: Cameron Dunn 24.10.2018 19:02
von Cameron Dunn | 202 Beiträge

cf. Straße

Mit allem was an diesem Abend bislang geschehen war hatte er nicht so wirklich gerechnet gehabt. zwar war ihm klar gewesen das sich die Wege von ihm und Clary sicherlich wieder kreuzen würden, dennoch nicht zwingend wieder an dem ersten Tag an dem er wieder arbeitete. daher war für ihn das wirklich heute alles wie eine Art Überraschungspakt was er alles schon gehört und auch erlebt hatte. Anders konnte man all das wohl nicht so wirklich beschreiben. Und nachdem er eigentlich gesagt hatte das er warten wollte war er auch davon ausgegangen das er dabei bleiben würde. das sie beide sich wirklich einfach Zeit nahmen sich langsam wieder an zu nähern. Doch schon alleine das was sie sagte und wie offen sie dazu stand und seinen Gefühlen die noch immer da waren konnte und wollte er einfach nicht warten. das hieß ja nicht das nun alles bei ihnen ruckzuck gehen musste. Sie konnten ja dennoch alles erst einmal langsam laufen lassen und die Zeit zusammen genießen.
Als er dann mit ihr der Straße folgte und sie ihm sagte er solle einfach erzählen was er erzählen wollte überlegte er sich einen guten Anfang. "Nun ich hatte mir vor genommen keinen Plan zu machen. Also packte ich einfach irgendetwas in einen Koffer und buchte auf dem Weg zum Flughafen einfach einen Flug. Ich wusste nicht einmal wo der mich hin führen würde. Das bekam ich erst mit als ich dann zum Flugzeug musste. Mein Flug ging nach New York. Dort angekommen hab ich mir ein Hotel gesucht und habe wohl die klassische Touristentour gemacht, also Time Square, Miss Liberty und all das ganze Zeit. Doch war es kein Ort für mich. es war so überfüllt und alle wirkten so als seien sie im Stress. Ja und ich wollte eben etwas Ruhe haben" erzählte er ihr ehe er zu ihr blickte ob sie seiner Erzählung folgen konnte. "Zwei Tage später saß ich dann im Flugzeug nach Neuseeland. Auch eher spontan muss ich sagen. Vielleicht auch etwas zu spontan, denn dort hatte ich leider keine freie Unterkunft mehr bekommen. Doch durch einen glücklichen Zufall kam ich dann bei einem Ehepaar unter, welche ihre Scheune Gasttauglich gemacht hatten. Als Gegenleistung das ich dort wohnen konnte musste ich ihnen ein bisschen bei ihrem Gemüsebeet helfen. So bekloppt das klingen mag, das war mehr meins. Denn dort war ich irgendwie abgeschottet von allem und nur mit dieser einfachen Arbeit beschäftigt.- Und wenn ich mal nichts zu tun hatte war ich eben in diesem schönen weiten Land unterwegs gewesen. Habe dort Dinge gesehen die man sonst wohl eher von Bildern irgendwelches Maler oder Fotografen her kannte. Aber man selbst war mitten drin."
Während er so erzählte kamen sie schließlich bei seiner Wohnung an, wo er direkt den Schlüssel zückte und die Tür aufschloss, das Licht an machte und dann durch das Treppenhaus hin zur Wohnungstür ging die er ebenfalls öffnete und Clary hinein bat und sie direkt gerade aus ins Wohnzimmer schickte. "Tja das ist mein kleines aber feines Wohnzimmer. Magst du etwas trinken?" Fragte er schließlich während er sich schon mal seine Jacke auszog und andeutete ob sie ihre ebenfalls ausziehen wollte, damit er sie ebenfalls hätte aufhängen können. Er war vielleicht ein bisschen nervös sie nun hier zu haben auch wenn sie zuvor schon klar gemacht hatte das sie es auch lieber gemütlicher mag und all dieses materielle für sie sowieso keine Rolle spielte. Dennoch hoffte er das es ihr hier gefallen würde. Schließlich hoffte er, nun wo sie sich wieder gefunden hatten, das sie vielleicht öfter hierher kommen würde.


@Clarissa Fairchild


nach oben springen

#3

RE: Wohnzimmer

in Wohnung: Cameron Dunn 25.10.2018 10:51
von Clarissa Havering | 1.015 Beiträge

Clary hatte zwar immer öfter an Cameron denken müssen, aber nie damit gerechnet ihn so schnell wieder zu sehen. Es hätte ja auch gut sein können, dass er irgendwo einen Job gefunden hatte und in einer Bar nun Barkeeper war. Immerhin war er unabhängig und so spontan wie er dann doch auf Reisen gegangen war hätte sich ja sowas auch ergeben können. Wenn auch überrascht, war sie dennoch froh dass er wieder zurück war und seinen alten Job wieder hatte. Cameron gehörte einfach in die Bar. Es fehlte einfach was wenn er nicht da war, vielleicht auch weil sie es zu Anfang so kennen gelernt hatte.
Plan des Abends war mit dem Mädels tanzen zu gehen, ein wenig zu trinken und dann nicht zu spät heim zu gehen. Aber manchmal kommt es einfach immer anders als man denkt. Anstatt u sich nach Hause ging es zu Cameron. Clary war schon sehr gespannt wie er denn eingerichtet war. Dass er nicht so viel Wert auf Materielle Dinge als Statussymbol legte war sie sich bewusst und das mochte Clary an ihm. Es ging alles irgendwie Knall auf Fall mit ihnen. Von dem anfänglich gewollten Zeit lassen war nichts mehr zu sehen, was aber nichts schlechtes bedeuten musste Die zwei mochten sich einfach sehr und waren sich nun endlich beide sicher, worauf sollte man dann also warten? Aber Clary wollte dennoch nichts überstürzen, auch wenn sie sich sicher war wollte sie die Momente mit ihm genießen und das Glück auskosten.
Es fühlte sich schön an mit ihm Hand in Hand die Straße zu seiner Wohnung zu gehen und sich von seiner Reise erzählen zu lassen. Aufmerksam hörte sie ihm zu, lächelte zwischendurch und sah ihn auch hin und wieder an. „Das war dann also schon bei der Abfahrt ein riesen Abenteuer. Klingt echt spannend.“ Warf sie zwischendurch ein als Cameron eine kurze Pause machte. Nachdem Cameron von Neuseeland erzählt hatte seufzte Clary, lächelte ihn an. „Da wäre ich gerne mit gewesen. Klingt nach Erholung und sehr bodenständig. Das ist etwas was ich an dir liebe Cam, du magst die einfachen Dinge und weißt auch Kleinigkeiten zu schätzen. Sowas kenne ich bei meiner Familie nicht. Manchmal weiß ich gar nicht ob das überhaupt meine richtigen Eltern sind, die sind so ganz anders.“ Bei ihren letzten Worten lachte sie kurz. Die Ähnlichkeit zwischen Clary und ihrer Mutter war so deutlich, da würde sich niemand ernsthaft fragen ob es wirklich Mutter und Tochter waren, egal wie unterschiedlich die Frauen waren. „Da hätte ich bestimmt viele Bilder malen können, klingt als sei es das Paradies an Motiven gewesen.“
„Irgendwas kaltes bitte. Wasser, Cola oder was auch immer du da hast.“ Clary zog sich ihre Jacke aus und reichte ihm diese mit einem dankenden Lächeln . Als sie sich auf das Sofa gesetzt hatte schlüpfte die junge Frau auch aus ihren High Heels. !4 Cm Absatz war dann doch nicht bequem um gemütlich auf dem Sofa zu sitzen. „Das ist wirklich schön und gemütlich hier.“ Sie mochte seinen Stil und meinte ihre Worte wirklich ernst. „Hast du das selber eingerichtet?“ Während Cameron sich um die Getränke kümmerte stand Clary noch einmal auf und sah sich ein wenig im Raum um. „Junggesellen sich doch immer die absoluten Chaoten. Socken verteilen sich in der Wohnung, Chipskrümel auf Tisch und Sofa.“ Sie drehte sich zu ihm um und grinste. „Du bist wirklich eine der wenigen Ausnahmen.“ Immerhin kam das mit ihnen nun ein wenig sehr spontan und er konnte ja nicht vorher aufgeräumt haben weil er es wusste.
@Cameron Dunn



„Wenn man begriffen hat, dass man den Rest des Lebens zusammen verbringen will,
dann will man das der Rest des Lebens so schnell wie möglich beginnt.“

nach oben springen

#4

RE: Wohnzimmer

in Wohnung: Cameron Dunn 25.10.2018 13:09
von Cameron Dunn | 202 Beiträge

Während seiner Reise war er auch mal in Bars gewesen und hatte daher eben auch die ein oder andere Idee bekommen. Drinks die er so noch nicht kannte und die nun sein Spektrum erweiterten. Auch wenn es da manches mal schon nett gewesen war, war es irgendwie nie das gewesen was er eben in Mexico zurück gelassen hatte. Daher war es für ihn auch einfach kein wirkliches Thema gewesen einfach woanders zu bleiben und dort ein neues Leben zu beginnen. Dabei konnte er sich ja nicht einmal sicher sein das er seinen alten Job hätte jemals wieder bekommen können, schließlich war es ja doch schon einige Zeit gewesen und alternativ hätte ja auch jemand dort anfangen können der es wirklich voll drauf hatte und vielleicht noch beliebter bei den Gästen war als er selbst. Doch da hatte er Glück gehabt das dem eben nicht so war und daher der Neueinstieg eben so reibungslos von statten ging.
Das er mit der Übermannung seiner Gefühle nun doch nicht hatte warten können war für ihn das eine. Dennoch würde was alles andere betraf dennoch es langsam angehen lassen. Einfach um jeden Moment genießen zu können. Sie waren beide jung, auch wenn sie ein gutes Stück jünger war, so das sie eben das wirklich vollkommen genießen konnten wie es eben war. Sie mussten sich wegen nichts Stress machen, nun wo die Dinge klar zwischen ihnen waren.
"Ich wollte es nicht anders haben. Ich meine ich wollte eben schnell weg und wollte nicht noch ewig einen Plan schmieden wo ich hin will. Das New York nun eben nicht ganz mein Fall war, war dann eben Pech gewesen, aber immerhin weiß ich das nun." Zwar war Mexico City manchmal auch sehr turbulent und hatte eine große Bevölkerungsdichte, dennoch konnte man das nicht vergleichen wie er fand. Denn hier hatte er immer noch Orte an denen er auch mal eben Ruhe genießen konnte. da war alles überfüllt von Menschenmassen. Doch eine Erfahrung war es dennoch für ihn gewesen. "ja ich fand eben auch wenn das für viele hier möglichweise die reinste Katastrophe wäre sich die Finger bei der Arbeit schmutzig zu machen, war es genau das was ich brauchte. Ehrliche harte Arbeit. Da kann man auch mal drüber hinweg sehen das ich eben in einer umgebauten Scheune geschlafen habe." Manchmal war man eben anders als seine Eltern. Cam konnte sich da nicht ausschließen, schließlich waren seine Eltern beide total trockene und emotional gesehen eher neutrale Personen welche beide ihre Bürojobs liebten. Tja und er war eben der lockere Typ der gerne mal Witze riss und sich eben nach ein paar Semestern Studium entschieden hatte lieber ein Barkeeper zu sein, als später wenn er fertig war auch in irgendeinem Büro versauern würde. Das konnten seine Eltern bis heute nicht verstehen. "Nun wenn du Landschaften zum malen magst auf jeden fall." Künstler waren bekanntlich da ja eher unterschiedlich für gestrickt, also manche zogen Stillleben oder Landschaften vor, andere zeichneten lieber abstrakt oder eben Personen. Er wusste nicht wo Clary da angesiedelt war da sie beide sich noch nicht so ausgiebig darüber unterhalten hatten.
Bei ihm angekommen nahm er dann ihre Jacke ab und nickte, als sie ihm sagte was sie trinken wollte, wodurch er dann die Jacken aufhing und in die Küche ging um etwas zu trinken zu holen. Er entschied sich schließlich dafür eine Flasche Wasser mit zu nehmen und zwei Gläser, weil es einfacher war. Und so kam er dann auch zu ihr zurück, stellte Flasche und Gläser auf dem kleinen Tisch ab. "Naja fast. Einer meiner Kollegen hat mir geholfen mit dem Transport und dem Aufbau, aber ja, ansonsten ist das alles hier auf meinen Mist gewachsen" sagte er lächelnd zu ihr. Ehe er sich aber setzte holte er noch zwei Bilder hervor die er ebenfalls auf den Tisch legte falls Clary es sich ansehen wollte, die eben zum einen die Landschaft zeigten die er täglich sehen konnte so lange er da war und das Ehepaar bei dem er dort gelebt hatte.






"Nun wenn du ins Bad geht's wirst du mit Klischees bedient. ich glaube ich hab noch das Handtuch vom Duschen über der Badewanne hängen" witzelte er herum ehe er sich dann neben sie auf das Sofa setzte, ihnen beiden etwas Wasser einschüttete und sich dann voll und ganz Clary zuwandte. "Also ich bin jetzt kein Ordnungsfanatiker oder so, doch finde ich es angenehmer wenn ich eben nicht in einer Müllhalde lebe. Ich mag eben wenn ich eben weiß wo ich meine Sachen genau habe ohne das sie irgendwann Wochen später mal wieder auftauchen. das ist auch alles."
Wenn man genau bei ihm schaute konnte man eben sehen das er nicht fünfmal am Tag staub wischte oder so, also das auch mal Flusen irgendwo angesiedelt waren, doch er hielt eben die Wohnung in einem Zustand in dem er sich noch wohl fühlte.
"Nun jetzt habe ich dir schon mal einen Teil meiner Reise erzählt. Magst du mir denn nun auch erzählen was bei dir die letzten Monate so alles passiert ist? Studium zum Beispiel oder irgendwelche anderen Entwicklungen?" Er wollte eben auch ihre Seite hören, sich dafür interessieren was sie so gemacht hatte. Zwar hatte er von Kunst nicht die leiseste Ahnung, doch fand er es schön wenn es ihr eben gefiel. Anders würde er es wohl auch nicht haben wollen, als das sie beide eben das taten was sie am besten konnte und auch am liebsten machen wollten.

@Clarissa Fairchild


nach oben springen

#5

RE: Wohnzimmer

in Wohnung: Cameron Dunn 26.10.2018 12:14
von Clarissa Havering | 1.015 Beiträge

Vielleicht hätte ihr eine Reise ebenfalls ganz gut getan. Aber sie wollte irgendwie nicht das Gefühl haben vor ihren Gefühlen zu fliehen und damit wäre das Problem auch nicht behoben. Das Chaos in ihrem Kopf hätte sie mitgenommen, nur Abstand von allem gehabt . Die Kunst hatte er jungen Studentin da sehr geholfen. Während Clary ihre Gefühle zu Papier brachte musste sie nicht groß Entscheidungen treffen sondern ließ die Hand einfach über das Papier schweifen und es entstand ein eigenes Bild was nicht geplant war. Sowas waren einfach die besten Bilder wie sie fand und auch Sinn von dem was sie mit der Kunst erreichen wollte. Kunst war für sie nicht nur ein Hobby wo man irgendwas zu Papier brachte, sondern das Ergebnis sollte dafür sorgen dass man sich besser fühlte, Gefühle auch ohne Worte ausdrücken konnte und vielleicht sogar ein wenig stolz auf das Ergebnis war. Doch es war egal was sie versuchte, sie bekam die Gedanken über Jake und Cameron einfach nicht aus ihrem Kopf. Sie war schon ein wenig sehr zerstreut an manchen Tagen. Klar, sie hatte Zeit mit Jake verbracht, schon ihre betrübte Laune auf das plötzliche Gehen von Cameron, denn gesagt was sie für ihn empfand hatte Clarissa ihrem besten Freund zu dem Zeitpunkt nicht. Er sollte es auch nie erfahren weil die Freundschaft einfach zu wichtig war. Außerdem war Jake selber zu dem Zeitpunkt in festen Händen. Da Clary sich eh nicht sicher war was sie nun genau fühlte wollte sie auch nicht extra unnötig für Wirbel sorgen.
Es war alles genau richtig wie es nun geworden war. Ihre besten Freunde waren ein verdammt niedliches Paar und sie hatte Cameron an ihrer Seite, was sich mehr als richtig anfühlte. Auch wenn es wirklich sehr fix ging dass die beiden sich nun erneut drauf eingelassen haben eine Beziehung zu führen, wollte Clary nicht mit ihm nach Hause um dort die Laken zu zerwühlen. Klar, abweisen würde sie ihn ganz sicher nicht, doch vorher musste sie ihm noch etwas sagen. Bisher hatte sie noch keinen Sex und wollte ihn nicht enttäuschen wenn es vielleicht nicht s wird wie er es erhofft. Auf dem Gebiet war sie dann wie ein junger Vogel der zum ersten Mal alleine das Nest verlässt. Aber sie war sich ganz sicher ihr erstes Mal mit ihm zu wollen.
„Aber es ist ja auch nicht schlecht wenn man für sich selber solche Erfahrungen macht und rausfindet was dann nicht gefällt. So weißt du zumindest auch das eine Reise nach Tokio nicht infrage kommt.“ Clary grinste ihn an, konnte sich auch nicht vorstellen dass Cameron in eine so belebte Gegend passte. Er war einfach nicht so oberflächlich wie man es von den New Yorkern gerne mal behauptete. So eine Metropole war zwar irgendwo auch spannend, aber leben würde sie da auch nicht wollen. In Mexiko war eindeutig genug los, manchmal sogar mehr als genug. Ein Bürojob wäre auch absolut nix für Clary. Den ganzen Tag auf einen Monitor starren während die Finger über die Tastatur fliegen, undenkbar für sie. Sie lächelte ihn an „Ich hätte ja nicht die Landschaft gemalt sondern dich bei der Arbeit.“ Es wäre das perfekte Motiv gewesen da sie davon ausging Cameron war total entspannt gewesen. Es waren manchmal halt die kleinen Dinge im Leben die einen glücklich machten.
„Danke“ gab sie wegen dem Wasser von sich und sah sich die Bilder an die Cameron auf den Tisch gelegt hatte. „Wow. Das ist ein verdammt toller Anblick. Da sitzen und frühstücken…mhhh…“ Clary hatte gerade ein tolles Kopfkino, sah dann aber zu dem anderen Bild. „Die sehen sympathisch und glücklich aus.“ So wollte sie in einigen Jahren auch aussehen. Wer weiß, vielleicht schafften sie beide es ja zusammen alt zu werden. Doch daran war noch nicht zu denken, denn es galt das hier und jetzt zu genießen und sich auf weitere gemeinsame Zeit als Paar zu freuen.
„Oh, pures Chaos im Bad also.“ Clary grinste belustigt. “Ja, das stimmt. Im Chaos kann man sich auch nicht wohl fühlen, ich habe in meinem Zimmer zwar viel kunstzeug liegen aber es ist im Grunde aufgeräumt und ordentlich. Sie war schon sehr froh dass Cam kein Messi war und sie erstmal Klamotten und Comichefte an die Seite schaffen musste um sich zu setzen. Eine Wohnung sollte sauber sein, nicht steril. Man sollte ja schon sehen das auch Leben in der Bude war immerhin war es keine Musterwohnung die man sich als Beispiel angucken konnte. So pingelig war Clary selber auch nicht.
Sie trank einen Schluck Wasser und kuschelte sich dann an ihn. „Mhh, ich hab nicht viel spannendes gemacht.“ Einen Moment überlegte sie was sie ihm erzählen sollte. „Ich habe viel gemalt, also einfach nur das was gerade durch meine Gefühlslage entstand, kein genaues Bild im Kopf was ich zu Papier bringen wollte. Naja ich habe mir viele Gedanken gemacht, mich mit Freunden getroffen und irgendwann als Jace aufgetaucht war mich auf Dates eingelassen. Ich glaube es war das 2 Date als ich merkte wie sehr du mir fehlst und ich gewünscht habe du wärst anstelle von Jace da. Ich habe ihm gesagt ich kann das nicht und so sind wir verblieben.“ Sie hob den Kopf und sah ihn an „ Es ist weder mit Jake noch mit Jace oder einem anderen was gelaufen. Jake habe ich auch gar nichts von der Sache erzählt weil ich mir eben unsicher war und nicht für Probleme sorgen wollte.“ Sie sah ihn entschuldigend an. „Und jetzt bin ich mehr als froh heute in die Bar gegangen zu sein. Denn so gut wie in diesem Moment, hier bei dir habe ich mich zuletzt gefühlt als wir in meinem Zimmer waren und uns zum ersten Mal geküsst haben. „ Sie lächelte sanft, dachte an den Moment zurück als der erste Kuss zwischen ihnen von ihr aus ging und hatte wieder dieses Kribbeln im Bauch. „Ich glaube ich hatte einfach nur Angst wir würden an dem Abend was überstürzen. Wir waren immerhin in meinem Zimmer, du bist ein verdammt toller Küsser und die Situation hätten viele andere ganz sicher ausgenutzt. Doch wollte ich mein erstes Mal nicht mit Alkohol und auf einer Party erleben. Ich glaube dafür finden wir einen schöneren Moment oder?“
@Cameron Dunn



„Wenn man begriffen hat, dass man den Rest des Lebens zusammen verbringen will,
dann will man das der Rest des Lebens so schnell wie möglich beginnt.“

nach oben springen

#6

RE: Wohnzimmer

in Wohnung: Cameron Dunn 26.10.2018 13:00
von Cameron Dunn | 202 Beiträge

Cam selbst sah es nicht so das er seinen Gefühlen entfloh, denn die hatte er ja die ganze Zeit immer gespürt gehabt. Er ist einfach nur dem Ort entflohen um eben einen Tapetenwechsel, wie man es so schön nannte zu haben und sein Augenmerk einfach auf andere Dinge zu legen. Auch um sich selbst wieder trauen zu können schließlich hatte er das Gefühl gehabt das er all die Dinge die da zwischen ihnen waren einfach nur falsch gedeutet hatte, er aber bisher eigentlich immer ein ganz gutes Gespür dafür hatte, was wahrhaftig war und was vorgespielt wurde. Und ihm kam es eben nicht so vor das ihm etwas vorgespielt wurde. Letztlich hatte Clary das ja auch nicht getan, schließlich stand sie eben gefühlsmäßig zwischen zwei Männern, hieß das sie auf jeden Fall etwas empfunden haben musste. Das war es was ihm dann ein bisschen wieder auf den Boden der Tatsachen zurück brachte, doch ihn dennoch nicht davon abhielt, seine Reise weiter zu vollziehen. Er hatte das Gefühl das alles dennoch irgendwie zu brauchen. Wieso konnte er aber bis heute nicht sagen. Doch hatte ihm abgesehen von seinem letzten Ziel, von dem Er Clary jedoch noch nicht erzählt hatte, da sie nun hier in der Wohnung ankamen, noch nichts erzählt hatte.
Für ihn stand Laken zerwühlen auch nicht zwingend auf der Tagesordnung. Er würde zwar lügen, wenn er behaupten würde das er dies so gar nicht wollte, doch würde er das sicherlich nicht erzwingen, schließlich hatten sie, so hoffte er sehr, genügend Zeit die Dinge langsam und behutsam anzugehen ohne irgendwelchen Druck.
Cam lachte schließlich bei ihren Worten auf ehe er leicht nickte. "Ja ich denke Tokio kann ich nach der Erfahrung auch aus den Reisezielen streichen. Doch viele andere Orte bleiben dennoch noch offen was auch gut ist. Dann hat man noch immer ein Ziel vor Augen. Und wer weiß, vielleicht kannst du das nächste Mal ja mitkommen wenn es mit der Uni passen sollte." Er wusste nicht genau wie lange ihr Studium in Anspruch nehmen würde, eben weil er sich damit nicht sonderlich auskannte, musste das eben bedacht werden wenn es darum ging eine Reise zu planen. Doch nun stand erst einmal keine mehr an, da seine Ersparnisse nun auch aufgebraucht waren und er erst einmal wieder das ansammeln mussten. Doch das machte ja nichts. Er war erst einmal froh wieder hier zu sein und nun mit Clary an seiner Seite konnte er die Zeit hier auch voll und ganz genießen.
"Die beiden kamen mir auch sehr glücklich vor. Gut sie waren eben wie ein altes Ehepaar, also hin und wieder mal sehr mit necken beschäftigt, doch irgendwie war das auch ganz charmant" sagte er lächelt zu Clary und legte dann seinen Arm um sie, als sie sich nachdem sie getrunken hatte an ihn heran kuschelte. Der Gedanke daran mit jemandem zusammen alt zu werden war schon wirklich was schönes und erstrebenswertes. Cam konnte da nur seinen Hut vor ziehen vor allen Paaren die das schafften, wo heutzutage ja schnell mal eine Beziehung beendet wurde weil es eben nicht mehr praktisch war.
Das Clary ihm erzählte das während ihrer Dates und auch mit Jake niemals was gelaufen ist, freute ihn innerlich schon ein bisschen, da es ihm zeigte das er wirklich in ihrem Kopf drin gewesen war, das sie eben sich nie auf etwas hatte einlassen können. Anderseits sollte es ihn aber auch eher mitfühlend stimmen, schließlich war ihr ja eigentlich auch zu wünschen gewesen das sie eben glücklich sein konnte. Doch war er eben manchmal auch nicht der nette Kerl so das die Erleichterung bei ihm höher wog.
"Nun wie du ja weißt, weiß ich wie es in deinem Zimmer aussieht weil ich schon dort gewesen bin. Da habe ich ja auch schon so manches Bild von dir zu Gesicht bekommen, wenn ich nun zugeben muss ich mehr auf dich konzentriert war als auf deine Kunstwerke." Er schmunzelte aber weil ihm natürlich der Gedanke ihren ersten Kuss ebenfalls im Kopf herum geisterte. Wie hätte er das auch je vergessen können, ging dieser doch gefühlt durch Mark und Bein. Ihre Worte ließen ihn leicht schmunzeln. "Nun zum einen. Erstmal danke für das Kompliment. Das kann ich aber gerne zurück geben. Zum anderen war die Angst unbegründet. Denn so sehr ich damals wollte und auch heute, wäre ich nicht viel weiter gegangen, eben weil ich wusste das es für sich Neuland ist. Ich meine, es war ein wirklich toller Abend der sich für uns wundervoll entwickelt hatte. Doch wir hatten beide deinen starken Cocktail getrunken gehabt, waren also beide zumindest leicht benebelt, wenn auch nicht unzurechnungsfähig und zum anderen hätte ich es auch nicht passend gefunden, wo im Untergeschoss die Party noch im vollen Gange war." Ihr das so ehrlich sagen bekümmerte ihn nicht schließlich sagte er ihr ja offen das er sie wollte, jedoch eben nicht unter diesen Bedingungen. Seinerseits aus durfte sie das ruhig wissen. Dennoch änderte es für ihn nichts daran das er warten würde so lange wie sie sich eben unsicher war ob sie das eben wollte. "Einen schöneren Moment werden wir sicherlich finden" sagte er mit sanfter Stimme zu ihr ehe er ihr einen weiteren Kuss schenkte. Cam war einfach froh sie hier bei sich zu haben und genoss ihre Nähe.


@Clarissa Fairchild


nach oben springen

#7

RE: Wohnzimmer

in Wohnung: Cameron Dunn 27.10.2018 12:27
von Clarissa Havering | 1.015 Beiträge

Männer und Frauen gingen da auch unterschiedlich mit um. Es war ja nicht nur dass Clary in dem Chaos steckte und nicht so ganz wusste was sie wollte, sondern auch die Person war die den cut gemacht hatte. Es war eine ganze Zeit die Clary brauchte um damit fertig zu werden. Sie hatte einfach ein verdammt schlechtes Gewissen. Aber das hatte sich nun endlich gelegt, denn Cameron gab ihr die Sicherheit dass er nicht mehr sauer oder nachtragend war. Dennoch tat es ihr leid, doch nun waren alle alten negativen Gefühle weg und sie konnte zusammen mit ihm den Neustart angehen. Die zweite Chance bedeutete ihr wirklich viel, denn Cameron bedeutete der jungen Fairchild ebenfalls sehr viel. Sie könnte sicher einiges aufzählen warum sie ihn so gern hatte, in ihn verliebt war und was ihn so besonders für sie machte. Doch war es ihr wichtiger ihm genau das zu zeigen und ihn das fühlen zu lassen. Er hatte damals ganz und gar nichts falsch gedeutet. Clary war keine Frau die jemanden mit in ihr Zimmer nahm und küsste nur weil unten eine Party war. Für andere gehörte sowas vielleicht dazu, aber sie fand sowas geschmacklos, dafür war ihr ein Kuss zu intim und sollte auch Gefühle zeigen. Das war auch schon ein Zeichen darauf gewesen dass Cam ihr was diese Gefühle anging mehr bedeutete. Denn in der ganzen Zeit gab es nicht einen Moment wo Clary mit dem Gedanken gespielt hatte Jake zu küssen. Doch diese Anzeichen sorgten in der Zeit trotzdem nicht für Gewissheit, die nun aber völlig eindeutig war.
Dass sie nicht mit ihm ins Bett wollte, das würde Clary nicht sagen können. Nein, sie wollte das ganz sicher, ihr erstes Mal mit ihm erleben. Nur sollten es beide wollen und sich auch sicher sein. Was ihre Gefühle für ihn anging, da war Clary sich verdammt sicher, zweifelte auch nicht an seinen Gefühlen. Doch war die Angst in ihr da dass sie sich total unbeholfen anstellen würde und er später einfach nur enttäuscht wäre. Eigentlich total schwachsinnig so zu denken, irgendwann hatte jeder sein ersten Sex. Cameron wusste doch spätestens heute Bescheid was sie anging und sie hielt ihn auch nicht für die Sorte Mann die sowas parodierte.
Ein Lächeln schlich sich auf ihre Lippen „Vielleicht, das wäre schön wenn ich dich auf deine nächste Reise begleiten kann. Vielleicht in den Semesterferien? Winter oder Sommer?“ Die Jahreszeit war ihr dabei egal, es hatte beides eine Vor und Nachteile. Was zählte war doch das beide zusammen eine schöne Zeit hatten und ihre frische Beziehung genossen.
Cam erzählte von dem Ehepaar und es hörte sich wirklich süß an. So wie es ja sein sollte. Man wird gemeinsam alt und hat nie den Humor verloren. Zu schade dass es wirklich nicht viele schaffen. Viele werfen eben weg anstatt zu reparieren , dabei kommt Streit auch in der perfekten Familie mal vor und war auch wichtig. Nachdem Cameron seinen Arm um sie gelegt hatte, verschränkte sie seine Finger mit ihren und atmete ruhig und entspannt. Hier mit ihm auf der Couch war es gerade wirklich viel angenehmer als in der Bar. Nicht nur weil es ruhiger war und man sich besser unterhalten konnte, sondern weil die Nähe einfach verdammt schön war. Und sie hatte den Barkeeper so noch etwas für sich alleine.
Zuerst wusste die Rothaarige nicht ob sie ihm von der Sache mit Jake und Jace erzählen sollte, immerhin war da ja nie was gewesen. Doch sie empfand es irgendwie schon als relevant das zu erklären. Nicht dass er sich sorgen machte und eifersüchtig wurde wenn Jake anwesend war. Davor musste er keine Angst haben, mit dem Thema hatte Clary völlig abgeschlossen. Was das anging durfte Cameron seine Freude ruhig zeigen, denn sie freute sich ebenfalls. Wer weiß wie sie nun zueinander stehen würden wenn da mit einem von beiden was gelaufen wäre.
„Ja du kennst mein Zimmer. Und die halbfertigen Bilder, die nun fertig sind und gegen neue halbfertige Sachen getauscht wurden.“ Sie grinste ihn an „Also wirst du wohl nochmal kommen und gucken müssen.“ Seine Worte sorgen für eine leicht rote Farbe auf ihren Wangen. „Und wer weiß, vielleicht küsse ich dich dann auch wieder…. Ganz bestimmt werde ich das tun.“ Sein Verständnis nahm ihr ein wenig Angst vor dem Moment wenn sie weiter gehen würden. Er sollte es einfach schön in Erinnerung haben, das war der Studentin wichtig. Dass Cameron sie damals schon auf dieser Ebene wollte freute sie zu hören, denn das lag zu dem Zeitpunkt nicht in ihren Gedanken. Schließlich hatte er nichts versucht sie irgendwie ins Bett zu bekommen. Aber Cameron war einfach anständig und rücksichtsvoll. Mittlerweile war sie sich ja auch sicher es zu wollen, mit ihm, aber Clary würde wohl nicht den Mut aufbringen den ersten Schritt in diese Richtung zu unternehmen. Doch den Kuss erwiderte sie, legte ihre freie Hand in seinen Nacken und begann den Kuss intensiver werden zu lassen. Sie merkte noch immer wie sehr ihr dieser Mann doch die letzte Zeit gefehlt hatte.
@Cameron Dunn



„Wenn man begriffen hat, dass man den Rest des Lebens zusammen verbringen will,
dann will man das der Rest des Lebens so schnell wie möglich beginnt.“

nach oben springen

#8

RE: Wohnzimmer

in Wohnung: Cameron Dunn 27.10.2018 16:10
von Cameron Dunn | 202 Beiträge

Männer und Frauen hatten in der tat eine unterschiedliche Herangehensweisen wie sie mit manchen Situationen im Leben umgehen wollten und konnten. Doch konnte man beide Geschlechter da dennoch über keinen Kamm scheren. Gab es doch genügend Männer die auch eher emotional und fast schon psychotisch reagierten, während die Frauen dann eher die abgebrühteren waren und eben umgedreht. Cam hatte alles schon erlebt, schließlich war er in der bar an der Quelle gewesen und bekam da so manch einen Konflikt zwischen Paaren mit und eben deren Reaktionen. Und Cameron selbst hatte ja auch schon vor Clary Beziehungen gehabt, woraus er ja auch nie ein Geheimnis gemacht hatte und hatte eben auch da unterschiedliche Herangehensweisen erleben dürften. Kein Mensch war eben wie der andere. das war das, was er auch bis zum heutigen Tag aus dieser Situation hatte lernen können.
Für ihn war damals die Situation mit der Party einfach nicht das gewesen was für ihn den perfekten Moment ausgemacht hatte den er dafür bedurft hätte. Das dort ihr erster Kuss war fand er sehr schön und würde diesbezüglich wohl auch nichts anders machen würden, doch für weiteres war er nicht der Typ zu. Klar konnte man Türen schließen, doch mochte er es eben nicht im Hinterkopf zu haben das man eben nicht gänzlich alleine war, auch wenn man eben in dem Raum alleine war.
Cameron sah da keinen Grund darin die Tatsache zu parodieren das sie eben noch Jungfrau war. Jeder hatte das recht die Dinge so anzugehen, wie sie man es selbst wollte. Und es gab nun mal jene die einfach das so schnell wie möglich hinter sich bringen wollten, wie man so schön sagte oder eben die, die auf den perfekften Moment oder die perfekte Person dafür wartete. Da war nichts schlimmes bei. Er fand es auch schlimm wenn manche sich deswegen brüskierten, wenn sie jemanden kennenlernten der eben letztere vertrat. Denn das war doch eher eine recht persönliche Entscheidung.
Auch er lächelte leicht und nickte. "Ja das wäre sehr schön wenn du mich begleiten könntest. Und wer weiß, vielleicht haben wir dann ja auch ein bisschen mehr Plan drin, als es bei mir der Fall gewesen war" witzelte er leicht herum. Nicht das er es schlimm fand, doch musste er da eben sich nur um sich selbst Gedanken machen. Würden sie zu zweit reisen sahen die Dinge nun mal ganz anders aus und er müsste es eben berücksichtigen. Daher war ein Plan schon nicht schlecht, sonst würden sie vielleicht doch aus versehen wieder in New York oder Tokio landen und das hatte er ja erst einmal abgehakt gehabt. Und natürlich muste er erst mal wieder seinen Finanzen auf Vordermann bringen müssen das er sich den Spaß auch leisten konnte. Doch dem sah er recht optimistisch entgegen. Ein paar Dienste extra und vielleicht auch Trinkgeld und schon würde das gut passen.
Cam müsste lügen wenn er sagen würde das er nicht schon Beziehungen quais weg geworfen hat ohne sie zu reparieren. Doch das war wohl auch einfach eine dumme Angelegenheit dieser Generation. Vielleicht auch weil er eben nichts mehr fand zum reparieren. Doch das musste für ihn ja nun keine Rolle spielen, da er nun glücklich mit Clary war und vor allem sie hier bei sich und vor allem in seinen Armen zu haben. Da spielte der Rest was war keine weitere Rolle. Alles was zählte waren sie beide. "Nochmal in dein Zimmer kommen? Kein Problem. Das mache ich sehr gerne. Doch wahrscheinlich werde ich dann wieder mit Argusaugen durchleuchtet werden wie beim letzten Mal von deinem Bruder. Und wer weiß, vielleicht mache ich ja dann auch noch die gesellschaft deiner Eltern." Cameron wollte da eigentlich nicht weiter groß drüber nachdenken, doch war er angesichts dessen schon ein bisschen nervös. Zumindest was ihre Eltern betraf. Ihren Bruder kannte er ja zumindest schon. Doch den Eltern erklären das man die Tochter liebt, die nebenbei 7 Jahre jünger war und eben im vergleich eben ziemlich bodenständig war, als den Luxus den sie eben lebten. Doch sicherlich würde ich sich nicht dafür entschuldigen das er Clary liebte. Soweit würde es dennoch nicht kommen.
Als sie denn Kuss erwiederte und ihn intensivierte fühlte sich das für ihn einfach wunderschön und göttlich an. Ja er hatte sie wirklich vermisst gehabt und das konnte er auch immer mehr spüren. Deshalb war Cameron auch sehr froh darüber das sie hier alleine waren und nicht eben noch in der Bar waren oder noch so unterwegs. Hier konnten sie einfach die Nähe des anderen genießen. Und so zog er sie dichter an sich, so das sie letztlich dann bei ihm auf dem schoß saß. Er würde es auf nichts drauf an legen, doch wollte er sie eben nah bei sich haben. Und solange er dann nicht merkte das ihr etwas unangenehm wurde oder sie es ihm direkt sagte nahm er es so hin, daher ruhten seine Hände nun auf ihrem Rücken wo er sie sachte entlang gleiten ließ.


@Clarissa Fairchild


nach oben springen

#9

RE: Wohnzimmer

in Wohnung: Cameron Dunn 29.10.2018 07:28
von Clarissa Havering | 1.015 Beiträge

Clary fand zwar das Männer und Frauen von Grund auf eine unterschiedliche emotionale Ebene, denn Frauen waren bei Gefühlen einfach sensibler. Deswegen ist der Mann ja auch das starke Geschlecht. Aber es hatte immer was mit der Art zu denken, die Einstellung gegenüber den anderen und den allgemeinen Befinden zu tun wie man in solchen Situationen reagierte. Da konnte man eher weniger sagen Männer sind so und Frauen so. Clary hatte auch keine Probleme damit ihre Gefühle zu zeigen, ihre Mutter gab nach außen hin aber anders als ihre Tochter die perfekte Frau die ein perfektes Leben hatte. Schwäche zeigen oder mal eine Träne verlieren ging einfach nicht. Der Satz wie die Mutter, so die Tochter passte in ihrer Familie so gar nicht. Denn die Studentin fand es auch nicht schlimm wenn ein Mann emotional wurde oder zu seiner romantischen Seite stand. Sie hatte zwar nicht die Erfahrungen im Job sammeln können, aber auch bei den Studenten sah man die Unterschiede deutlich. Jeder Mensch war auf seine Art und Weise anders. Alleine schon wenn man Jake und Cameron vergleichen würde. Jake war der starke Mann der sich auch nicht als Softie beschreiben würde. Cameron war irgendwie einfühlsamer, auf gleicher Höhe mit ihr und wirkte einfach sanfter. Gründe wieso sie sich in Cameron verliebt hatte und es noch immer sehr an ihm mochte.
Die junge Frau war mittlerweile 18 Jahre und hatte sich im Gegensatz zu sehr vielen anderen Frauen nicht vorgenommen am Abschlussball ihre Unschuld zu verlieren, wenn es bis dahin noch nicht passiert war. Nein, Clary wollte sich Zeit lassen und es mit dem Richtigen erleben. Diesen hatte sie nun kennengelernt und war glücklich. Auch wenn sie wahrscheinlich die einzige Frau im Freundeskreis war die noch keine Erfahrungen hatte was das anging, machte sie sich keinen Druck. Mit den Sprüchen die ihre Freundinnen hin und wieder fallen ließen konnte sie umgehen.
„Naja, wenn wir vorher wissen wohin es geht dann würde ich wissen was zu packen ist. Nicht das ich einen Bikini einpacke und wir im Schnee landen.“ Ein Grinsen zeigte sich auf ihren Lippen „Oder im Skianzug am Strand liege.“ Es würde auch zu viel Gepäck werden wenn sie für alles was einpacken müsste. Ziel sollte vorher bekannt sein, was man dann vor Ort macht würde spontan entschieden werden. „Ich möchte gerne mal nach England, Schottland.“ Es eilte aber ja nicht, da Cameron gerade erst eine Reise hinter sich hatte und Clary zur Uni musste, gab es noch reichlich Zeit zum sparen. Sie mussten ja nicht gleich sofort los sondern konnten irgendwann vielleicht im nächsten Jahr spontan zusammen ins Reisebüro gehen. Dann wenn beide es zeitlich und finanziell einrichten konnten.
„Mhhh… ja mein Bruder hat aber ehrlichgesagt Mitleid mit dir gehabt als ich ihm erzählt hatte was gewesen war. Natürlich habe ich ihm auch nichts von Jake erzählt, doch meinte er ich sei dumm einen Mann fallen zu lassen der so toll zu mir passt. Und mein Bruder meinte du hättest mich an dem Abend verliebt angesehen.“ Clary lächelte ihn glücklich an. „Irgendwann wirst du auch meine Eltern kennenlernen, die werden dich mögen.“ Auch wenn ihre Mutter sicher später mit Fragen kommen würde wie die zwei denn leben wollen wenn beide keinen Job haben der genug Geld für den gewohnten Standard bringt. Das würde ihre Mutter nie kapieren dass es Menschen gibt die all den Luxus und ein riesen Anwesen nicht brauchen. Clary fühlte sich hier bei Cam total wohl, sie zog das gemütliche mit eigenem Stil vor und würde später selber auch nicht in einem Haus wohnen wollen welches mehr Platz bot als nötig.
Auch Clary fand die Entscheidung zu ihm zu gehen mehr als richtig. In der Bar war es zu laut und man hatte nicht so gut Gelegenheit zu reden. Unterwegs war es zwar ruhiger, doch genoss Clary diese Nähe hier gerade extrem und würde in diesem Moment nirgends lieber sein wollen. Sie ließ sich ohne Gegenwehr auf seinen Schoß ziehen. Seine Finger an ihrem Rücken lösten ein angenehmes Gefühl auf der Haut aus. Gerade in diesem Moment wurde ihr klar wie sehr sie ihn doch vermisst hatte und ja, sie liebte ihn. Das war schon keine Verliebtheit mehr was sie für ihn empfand. Die junge Studentin legte beide Arme um seinen Nacken und presste sich noch ein wenig enger an ihn. Wenn er zu weit gehen sollte oder Clary plötzlich merkte sie wollte so weit nicht gehen dann machte sie schon den Mund auf. Doch ihr gefiel das Gefühl ihm so nah zu sein einfach und hatte nicht vor ihn zu bremsen.
@Cameron Dunn



„Wenn man begriffen hat, dass man den Rest des Lebens zusammen verbringen will,
dann will man das der Rest des Lebens so schnell wie möglich beginnt.“

nach oben springen

#10

RE: Wohnzimmer

in Wohnung: Cameron Dunn 29.10.2018 08:24
von Cameron Dunn | 202 Beiträge

Das die Eltern komplett anders waren als man selbst kannte Cameron nur zu gut. Optisch hatte er wohl von beiden Parteien etwas mitbekommen, doch vom Wesen her passte es irgendwie so gar nicht, was wohl auch der Grund dafür war wieso er eben einen Job angenommen hatte der mehrere Tausend Kilometer von seinen Eltern entfernt war, als das er sich einen Job in einem Pub angenommen hätte der unmittelbar in deren Nähe war. Er wollte für sich diesen Abstand haben und spätestens sein letzter Besuch bei seinen Eltern zeigte wieder das es für sein seelenwohl definitiv das beste war. Denn sich ständig diese Vorwürfe anzuhören konnte er eben nicht dauerhaft ertragen. Zwar war ihm auch bewusst das er wohl früher oder später auch mal Clary seinen Eltern vorstellen musste, doch bislang eilte das für ihn noch nicht. Er wollte erst einmal die Zweisamkeit hier mit ihr genießen ehe er Clary es zumutete in die Höhle des Löwen zu gehen.
Cam hatte seine Unschuld wie man es so schön nannte schon etwas früher verloren, was aber wirklich daran lag das er es damals mit seiner Freundin die er hatte zusammen erleben wollte, nicht weil er sich unter Druck gesetzt gefühlt hatte. Daher bereute er den Zeitpunkt nicht wann es geschehen war. Ansonsten hätte er sich auch keinen festen Termin gesetzt bis wann er "es" hinter sich hatten haben wollen. Und er war auch der Meinung das man das auch nicht anders machen sollte, sonst würde man es am Ende nur bereuen.
Das sie als mögliches Reiseziel Schottland nannte brachte ihm der Sache mit seinen Eltern näher, auch wenn er wusste das das Land an sich sehr schön war. Doch der Gedanke dann an seine Erzeuger hatten für ihn eben einen bitteren Beigeschmack. Doch ausschlagen würde er es ihr wohl nicht. "Nun zu England oder Schottland passen Bikinis aber auch nur wenn man nicht so kälteempfindlich ist, da es im vergleich zu hier deutlich kälter ist. Aber noch warm genug um eben keinen Schneeanzug tragen zu müssen." In Gedanken stellte er sich Clary in einen dieser Anzüge vor und musste deswegen schmunzeln, denn solche Anzüge sahen wohl an jedem eher komisch aus. Doch darüber könnten sie ja dann reden wenn es wirklich so weit sein sollte das sie zusammen in den Urlaub fliegen würden. Erst einmal mussten die Dinge hier sich wieder einpendeln und man musste sehen wie eben alles läuft.
Amüsiert über ihre Worte schmunzelte er dann. "Dein Bruder sagt ich hätte verliebt ausgesehen? Na der soll mir mal zwischen die Finger kommen" scherzte er herum denn eigentlich mochte das auch so stimmen. Gut, Cameron konnte seinen eigenen Gesichtsausdruck ja schlecht selbst sehen, doch war eben da seinerseits schon der Funken da, weswegen er den Kuss den Clary ihm damals gegeben hatte nur erwidern konnte. daher war es gut möglich das er zu dem Zeitpunkt schon verliebt ausgesehen hatte. Auch wenn Clary meinte das ihre Eltern ihn mögen würden, war er wohl dennoch nervös. Er brauchte diesen Luxus nicht den die Familie lebte und war sich sicher, das Clary und er auch ohne diesen ganzen Luxus glücklich leben könnten. Zumindest hatte es sie nicht gestört als er sagte das er sogar die Gartenarbeit in Neuseeland als schön empfunden hatte was wohl wirklich ein sehr einfach gestricktes Leben war. Doch soweit würde er nicht zurück gehen solange das was eben gerade Tatsache war auch für sie in Ordnung war. Und das hatte sie ihm ja versichert das dem so sei. War also wohl wirklich eine Einstellungssache. "Meine Eltern würden dich sicherlich auch mögen. Nur mich mögen sie nicht sonderlich weil ich eben so gar nicht nach ihnen komme und sie das nicht akzeptieren wollen oder können." Cam wusste nicht ob es was mit wollen oder können zu tun hatte. Soweit hatte er auch nie gefragt gehabt, weil meist alles dann in ein heftiges Streitgespräch ausgeartet ist ehe man darüber hätte reden können.
Sie hatte ihn wohl schon damals wirklich mitten ins Herz getroffen gehabt. Schon damals als sie sich noch unverfänglich an der bar unterhalten hatten. Denn auch wenn er es da wohl noch nicht hatte zugeben können, war er ihr wohl da schon verfallen gewesen. Hier mit ihr nun zusammen zu sein war wirklich wunderschön. Und ja er liebte sie auch. Daher war er auch behutsam mit dem was er machte. Denn die Tatsache das er sie wollte hatte er ihr ja bereits gesagt gehabt, doch würde er es nicht übertreiben. Er würde sich langsam heran tasten, schauen eben wie es für sie wahr. Und so schoben sich seine Finger leicht unter den Stoff ihres Shirts und strichen leicht über ihre warme, weiche Haut. Den Kuss löste er leicht, jedoch nur um seine Küsse an ihrer Halsbeuge fortzusetzen. So hoffte er das sie es genießen konnte.


@Clarissa Fairchild


nach oben springen

#11

RE: Wohnzimmer

in Wohnung: Cameron Dunn 30.10.2018 11:49
von Clarissa Havering | 1.015 Beiträge

Clary wollte ihre Leben nicht nach den Vorstellungen ihrer Eltern gestalten. Nein, sie hatte eigen Wünsche und Pläne die sie umsetzen wollte weil genau das sie glücklich machte. Und das war es, sie wollte ein Leben in dem sie glücklich war und keines mit dem sie ihre Eltern glücklich machen würde. Was die Arbeit anging da würde sie auch gerne in Mexico bleiben, doch das sollte in dem Berufsfeld nicht unbedingt schwer werden. Zuerst hieß es aber Studium beenden und dann etwas finden. Da die Rothaarige noch ganz am Anfang stand, hatte sie noch Zeit und musste vorher noch ein Praktikum machen.
Was die Eltern von Cameron anging, da machte sie ihm keinen Druck. Die beiden hatten sich gerade erst wieder und genossen noch Zweisamkeit und die Zeit sich einander besser kennen zu lernen. Es war immer ein großer Schritt wenn man den Partner oder die Partnerin mit zu den Eltern ahm um ihnen diese Person die einem so viel bedeutete vorzustellen. Cam kannte zwar schon ihren Bruder, doch zog sie es auch gerne noch etwas raus das ihre Eltern die Chance bekamen ihn zu durchleuchten. Natürlich würden die ihn früher oder später zu Gesicht bekommen, aber erst wenn auch er dazu bereit war.
Es war jedem selber überlassen wo, wann und mit wem man seine Unschuld verlieren wollte. Für viele war es ja auch nichts besonderes, einfach nur Sex. Doch Clary war da scheinbar altmodischer eingestellt. Sie wollte es mit der richtigen Person zur richtigen Zeit erleben. Da war der Ort nicht wichtig. Wichtig war allerdings dass beide wirklich alleine und für sich waren, also auch keine Party in der unteren Hausetage in vollem Gange war. „England oder Schottland schaffe ich auch ohne Bikini oder Schneeanzug. Deswegen muss ich ja vorher das Ziel wissen. Sonst laufe ich entweder zu kalt oder zu warm rum.“ Sie lächelte etwas. Bei diesem Ziel würde sie aber definitiv etwas zum zeichnen einpacken weil es dort jede Menge Motive gab die man einfangen konnte. Auch wenn Natur nicht ihre Favoriten waren, während der Studiumzeit musste alles mal gemacht werden . „Kälteempfindlich bin ich leider, aber ich habe ja meinen Freund der mich bestimmt gerne wärmt.“ Ein Schmunzeln lag ihren Worten bei, ihn so zu nennen machte glücklich und gab ihr wieder das Gefühl alles was hier mit ihnen war, war richtig. „Aber das hat ja noch Zeit. Hier ist es doch auch noch ganz schön oder?“ Es gefiel ihr aber davon zu reden, denn das bedeutete beide machten gemeinsame Pläne, Pläne die als Paar umgesetzt werden sollten.
Sie musste kurz lachen „Und was willst du ihm dann sagen? Dass er rumspinnt und es nicht so war?“ Mit frechem Blick wartete sie auf seine Antwort. Wäre sie aber nicht ebenfalls da schon verliebt gewesen wäre es nicht zu dem Kuss gekommen. Natürlich käme sie auch ohne den ganzen Luxus aus. Materielle Dinge waren ihr nicht so wichtig wie eine glückliche Zukunft mit dem Menschen der sie so liebte wie sie ihn. Und das mit der Gartenarbeit fand Clary bemerkenswert. Kaum einer hätte sowas getan und das machte ihn wieder zu etwas besonderem für sie. „Abgesehen davon dass es noch Zeit hat, musst du mir deine Eltern nicht vorstellen. Klar würde ich sie gerne kennen lernen, irgendwann, aber nicht wenn du dich dabei unwohl fühlst. Du bestimmst ob und wann okay?“ Sie würde ihn ganz bestimmt nicht dazu zwingen. Außerdem wollte die Studentin mit ihm zusammen sein und nicht mit seinen Eltern.
Sie wusste das er sie wollte, sie wollte ihn in diesem Moment auch. Doch Clary bekam es nicht über die Lippen ihm das zu sagen. Stattdessen ließ sie einfach geschehen was hier gerade anfing und würde abwarten wie weit es ging. Die Küsse an ihrem Hals und seine Finger ganz sanft auf ihrer Haut brachten sie zu einem wohligen Seufzer. Leise hauchte sie seinen Namen, schloss die Augen und neigte den Kopf zur Seite. Ihre Hände wanderten über seine Schultern und dem Oberkörper runter zu seiner Taille wo sie schließlich in sein Shirt griff. Seine Lippen an dieser sensiblen Körperstelle ging ihr tief unter die Haut und brachten ein angenehm warmes Gefühl in ihrem Unterleib.
@Cameron Dunn



„Wenn man begriffen hat, dass man den Rest des Lebens zusammen verbringen will,
dann will man das der Rest des Lebens so schnell wie möglich beginnt.“

nach oben springen

#12

RE: Wohnzimmer

in Wohnung: Cameron Dunn 30.10.2018 15:43
von Cameron Dunn | 202 Beiträge

Das Leben nach den Wünschen der Eltern aus zu richten hatte Cam sich nur bis zu einem gewissen Punkt gefallen lassen, ehe er eben für sich merkte, das dieser Weg den sie für ihn wollten, eben nicht der war, den er für sich selber gut fand. Daher schlug er eben zur Missgunst seiner Eltern eben an seinen eigenen Weg zu gehen, fernab eben von der Familie um so wirklich nicht ständig in die Schusslinie zu kommen. Hörte man diese Vorwürfe ein oder zweimal im Jahr am Telefon, Skype oder sonstiges, war es zumindest noch erträglicher, als wenn es die Möglichkeit hätte geben können das sie sich eben häufiger sahen oder sprachen. Wenn es nach ihm ginge wollte er das ja gar nicht, schließlich waren sie seine Eltern, doch wenn man merkt das man eben nicht einfach mal nach dem Wohlbefinden gefragt wird, sondern direkt angemault wird, so blockt man halt auch mal regeren Kontakt einfach ab. Er hatte auch nicht vor Clary seine Eltern vor zu enthalten. Ganz gewiss nicht. Doch wünschte er sich das eben auch mal Akzeptanz eine Rolle spielen würde.
"Das wichtigste was für beide Reiseziele im Koffer sein sollte ist entweder ein Schirm oder eben regenfeste Kleidung." Zwar konnte man auch meinen das dies nur ein Klischee sein könnte, doch hatte Cam es zumindest in seiner Jugend wo erlebt gehabt, das es wirklich oft regnete. Und im Vergleich zu den mexikanischen Verhältnissen kam es einem dort fast schon sintflutartig vor. "Ach nun soll ich auch noch als persönliche Wärmflasche dienen. Da bin ich dich dabei" sagte er lächelnd zu ihr. Ihm gefiel es auch das sie ihn nun offen als ihren Freund bezeichnet hatte. Zu wissen was man fühlte war das eine. Zu hören das man der Freund war, war aber noch eine Schaufel mehr Euphorie die man dabei spürte. Zumindest wenn man so wie er eben lieber auf feste Partnerschaften stand, als auf einfache Liebeleien oder Affären. "Nein. Beides rennt uns nicht weg. Ich denke die werden in einem halben Jahr oder Jahr oder sogar in einem Jahrzehnt noch immer dort sein wo man sie jetzt auf der Karte findet." Zwar würde er sich schon jetzt auf den gemeinsamen Urlaub freuen, dennoch machte er sich jetzt nicht den Druck, das man diesen sofort in Angriff nehmen müsste. Die Dinge mussten eben komplett passen.
Auch er musste deswegen lachen. "Nein das nicht, denn wohlmöglich hatte er ja recht das ich so ausgesehen hatte. Eher das er sowas doch nicht offen sagen kann." Natürlich meinte er all das auch eher aus Spaß als das da wirklicher Ernst hinter stecken würde. Und so lange es nur ein verliebter Ausdruck war, den ihr Bruder gesehen haben wollte ist doch alles gut. Ein Gesichtsausdruck, als habe er nicht mehr alle Nadeln an der Tanne wäre da schon schlimmer gewesen. "Ich habe keine Sorge dich ihnen vor zu stellen. Das ist nicht das Problem. Ich will nur nicht das du ins Kreuzfeier gerätst wenn sie wieder mit ihren ewigen Diskussionen darüber anfangen, das ich mein Leben wegwerfe mit der Art wie ich hier lebe. Das ist auch schon alles." Das sie ihm dennoch die zeit gab zu entscheiden wann oder ob er sie seinen Eltern vorstellen würde, nahm ihm zumindest in dieser Hinsicht den Druck weg. Und es eilte ja wirklich nicht. Sie könnten ja erst einmal genießen was sie haben, als das sie sich mit solchen Themen schon jetzt intensiv auseinander setzen müssten. Ihm war es nur wichtig das Clary wusste, das sein Verhältnis zu seinen Eltern eher angespannter Natur war.
Er genoss das Gefühl ihrer Haut unter seinen Fingerspitzen die weiterhin ihre Rückenkontur nachzeichneten, während seine Küsse weiter ihre Halsbeuge in Beschlag nahmen. Doch für einen kurzen Moment löste er die Küsse und war mit seinem Gesicht dann nahm bei ihrem Ohr. "Ich liebe dich" hauchte er ihr entgegen. Er musste es nicht laut sagen. Das war eine Botschaft wirklich die nur an sie gerichtet war. und er wollte ihr diese drei Worte sagen, einfach weil er wollte das sie sie von ihm hörte. Einen Moment hielt er inne ehe seine Lippen dann wieder die ihre fanden. Zu gerne würde er ihren Körper weiter erforschen, doch hielt er sich zurück. Cam wollte sie weder bedrängen noch verschrecken. Daher nahm er das was er gerade bekommen konnte. Und dieser Kuss brannte für ihn wirklich wie Feuer, was aber kein Grund für ihn darstellte ihn zu beenden.


@Clarissa Fairchild


nach oben springen

#13

RE: Wohnzimmer

in Wohnung: Cameron Dunn 30.10.2018 18:32
von Clarissa Havering | 1.015 Beiträge

Natürlich freuten Eltern sich auch immer wen die eigenen Kinder in ihre Fußstapfen treten wollten. Doch so ein Leben wollte weder Clary noch ihr Bruder führen. Ihre Schwester genoss da schon eher das Luxusleben und die Events wo es immer einen Champagnerbrunnen gab um zu zeigen wie reich man doch war. Clary ging da nur gezwungen mit um ihren Eltern einen Gefallen zu tun. Immerhin kamen die ja auch für ihre Studiengebühren auf. Eine Hand wäscht die andere wie man so schön sagte. Naja, wenn Clary an die Partys ihres Bruders dachte war es nicht immer ein Nachteil so ein große Haus zu haben, doch selber würde sie später nicht in einem einziehen. Die junge Fairchild wollte es gemütlich mit ganz eigenem Stil und schlichter Deko. Was das anging dürfte es falls es dazu kommen würde kein Problem bei ihr und Cameron werden, da beide sich was den Geschmack betraf doch schon einig waren. Aber soweit plante Clary auch noch gar nicht. Sie war noch am College und Cameron hatte seine eigene Wohnung bereits. Wahrscheinlich würde sie aber nun öfter bei ihm sein um zum einen Zeit mit ihm zu verbringen und zum anderen nicht der Kontrolle ihrer Eltern ausgesetzt sein.
„Regenfeste Kleidung, geht klar.“ Sie grinste dabei. „Ist so gut wie eingepackt.“ Diese Unterhaltung hatte schon fast ein wenig von ich packe meinen Koffer. Toll wie auch Cameron ihrem Humor teilte und beide sich so locker unterhalten konnten, über gemeinsame Pläne witzelten, mit einem Hauch ernst dabei. An sowas hatte sie vor noch nicht einmal 12 Stunden gar nicht gedacht. Zumindest nicht mit ihm. Zu seiner Antwort wegen der Wärmflasche nickte sie mit einem braven Grinsen im Gesicht. „Gut, also müssen wir irgendwo hin wo es kalt ist damit ich dich ganz viel bei mir haben kann.“ Ihr war egal wie kitschig es klingen mochte, diese Nähe hatte sie zu lange vermisst und nun wo er endlich wieder bei ihr war, wollte die rothaarige junge Frau es völlig auskosten. Sie fand es auch toll ihn als Freund zu bezeichnen, es klang genau nach dem was sie wollte und ließ sogar ihr Herz höher schlagen. „Naja, ein Jahrzehnt soll es nun nicht dauern bis wie die Welt unsicher machen und erkunden.“ Doch war ihr bewusst was Cameron damit sagen wollte.
„Mein Bruder hat sich wirklich gefreut und meinte ja ich hätte genauso verliebt ausgesehen.“ Sie schaute ihn etwas entschuldigend an. „Naja, war ich zu dem Zeitpunkt ja auch trotzdem.“ Sie verstand genau was er wegen seinen Eltern für Bedenken hatte, konnte das ja sogar irgendwie nachvollziehen. „Es ist okay, du musst es mir nicht erklären. Es passiert dann wenn es passt, wir haben Zeit und das wichtigste in dieser Beziehung sind du und ich.“ Sie lächelte ihn sanft an. „Und mir gefällt deine Art zu leben. Das bist du und das macht dich glücklich.“
Und bis dahin gab es nur sie, ihn und Momente wie diesen hier. Das wonach ihnen der Sinn stand. Ihr Kopf blendete alles andere gerade einfach aus und genoss nur noch. Sie ließ ihn einfach machen und hatte bereits eine angenehme Gänsehaut da wo seine Finger ihre Haut streichelten. Diese drei Worte brachten Clary für einen Moment dazu dass sie die Luft an hielt. Aber nicht vor Schreck, sondern vor Überraschung. Sie erwiderte den Kuss voller Leidenschaft, löste diesen Kurz und sah ihm dabei tief in die Augen. „Und ich liebe dich Cameron.“ Es tat gut ihm das zu sagen, es waren ehrliche Worte die sie in den letzen Wochen schon viel zu oft stumm im Kopf hatte und nicht aussprechen konnte da er nicht da war. Ihre Hände schoben sein Oberteil nach oben während ihr Blick noch immer auf ihm ruhte. „Zeigst du mir dein Schlafzimmer?“ Sie schluckte leicht, wusste nicht ob er jetzt schon soweit gehen wollte, doch für sie war genau dieser Moment einfach perfekt und ihr ganzer Körper reagierte alleine auf seine sanften Berührungen und Küsse.
@Cameron Dunn



„Wenn man begriffen hat, dass man den Rest des Lebens zusammen verbringen will,
dann will man das der Rest des Lebens so schnell wie möglich beginnt.“

nach oben springen


Besucher
3 Mitglieder und 3 Gäste sind Online:
Jace Bateman, Veronica Sánchez, Magnus Burn

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: Madeline Brooke Fleming
Besucherzähler
Heute waren 35 Gäste und 9 Mitglieder online.

Forum Statistiken
Das Forum hat 1028 Themen und 35278 Beiträge.

Heute waren 9 Mitglieder Online:
Catarina Santiago, Clarissa Havering, Hazel Jennings, Jace Bateman, Juliet Evans, Magnus Burn, Rafael Alvarez, Tobias Reynolds, Veronica Sánchez

disconnected Mexico Chat Mitglieder Online 3
Xobor Forum Software © Xobor