*SHARPEST LIFE*
*THE TEAM*
*LINKS*
» OKTOBER - DEZEMBER 2018
Herzlich Willkommen in wunderschönen Mexico. Unserem Schauplatz. Geschockt, wie jemand freiwillig nach Mexico ziehen kann? Du wirst dich wundern. Sharpest Life ist ein Reallife/Crime RPG Forum und ich kann dir versprechen, hier wird es nicht langweilig. Du glaubst es geht sich nur um Shopping, den Beach und das heile Leben? Am besten schaust du dich erstmal um. Nicht dass du nachher denkst, ich erzähl dir hier Geschichten vom Pferd oder so. Wenn du nun bisschen nach Rechts siehst, findest du ein paar hilfreiche Links. Beachtet bitte, dass wir Euch nur aufnehmen, wenn ihr eine Bewerbung schreibt. Ohne Pass kommt man auch nicht nach Mexico!


Du hast Fragen? Brauchst Hilfe? Willst was wissen?

Wir - Jake, Juliet, Rafael, Melissa, Clary und Magnus - helfen dir. Wir beißen nicht, schießen nur manchmal!

#1

DER WOHNKOMPLEX

in 'The Walking Dead' - Tag 1 02.11.2018 23:22
von Magnus Burn • 508 Beiträge

Dunkle Räume..... zerstörtes Mobiliar.............. dem Verfall und dem Wetter ausgesetzt. Scheiben sind zerbrochen..... nur die Norbeleuchtung brennt und beleuchtet die jetzt verwaisten Wohnungen, in denen einst Menschen lebten. Ein verlassenes Kinderbett....... zerfledderte Vorhänge, die sich im Nachtwind bewegen...... und irgendwo im Dunkel leise Geräusche........


Runnin´ out of time - I can make it through this hell - No one sending Backup - Take a breath and tell myself
That when I wake tomorrow I know it´s all in my head - Last Night I just dreamed, that I walked with the Dead
The End is starting tonight - Got no more stars in our sights
We could all be gone by the time - There comes an other sunrise
Deep in the Dark you can´t hide - Don´t fear the Bark, just the Bite
Even if we are to survive - I´m feelin´ far from alive

nach oben springen

#2

RE: FREIGELÄNDE zwischen Café und Wohnkomplex

in 'The Walking Dead' - Tag 1 22.11.2018 16:16
von Magnus Burn • 508 Beiträge

„Meine Güte. Das ist sehr viel aufregender, als ich angenommen habe. Die Atmosphäre ist verdammt gut getroffen!“
Magnus trat von der Türe zurück, an der ein paar Mal kräftig gerüttelt wurde, dann herrschte für einen kurzen Moment eine fast gespenstische Stille. Der Flur in dem sie standen war dunkel, lediglich vom Licht der Notbeleuchtung erhellt, die etwas weiter vorne zwischen Schutt und Steinen eine eingestürzte Wand beleuchtete. Er atmete tief durch und verzog das Gesicht. Es roch nach Moder, Stein und feuchtem Holz. Er ging langsam bis hin zur Blockade und schmunzelte dann.

„Sie haben sich viel Mühe gegeben. Wir müssen durch die Wohnungen nach hinten. Wenn ich richtig gelesen habe, dann haben sie die Fabrik damals innerhalb einer Stunde räumen müssen. Die Leute können nicht mehr mitgenommen haben als das nötigste. Was bedeutet..... vor uns liegt eine Menge halb vermodertes Gerümpel.“
Er sah Rafael an und ging langsam durch die erste Wohnungstüre, die offen stand und nur noch schief in den Angeln hing. Hier waren bestimmt noch irgendwelche Zombies versteckt, die den Überlebenden auflauern und sie erschrecken sollten. Einfach loszulaufen erschien ihm keine gute Idee.

Magnus öffnete die Gürteltasche und suchte die Taschenlampe heraus.
„Nach dem, was da draußen läuft, dürfte uns hier drin noch einiges erwarten.“
Er hatte die Stimme gesenkt und warf einen Blick zurück zur Eingangstüre. Dann schaltete er die Lampe ein und ging weiter. Für einen langen Augenblick ließ er nur das Licht über Möbel und verstaubte Gegenstände gleiten. Kurz verharrte der helle Kegel auf einem halb zerrissenen Sessel und einem völlig zerfetzten Teddybären, aus dessen zerknautschtem Gesicht an einem Wollfaden ein Puppenauge heraushing. Er verzog das Gesicht. Viel hatten sie hier wirklich nicht für das Ambiente tun müssen. Er stieß die Luft durch die Zähne nach draußen und ging weiter. Durch den Gebäudekomplex war es noch ein langer Weg.


Runnin´ out of time - I can make it through this hell - No one sending Backup - Take a breath and tell myself
That when I wake tomorrow I know it´s all in my head - Last Night I just dreamed, that I walked with the Dead
The End is starting tonight - Got no more stars in our sights
We could all be gone by the time - There comes an other sunrise
Deep in the Dark you can´t hide - Don´t fear the Bark, just the Bite
Even if we are to survive - I´m feelin´ far from alive

zuletzt bearbeitet 22.11.2018 16:17 | nach oben springen

#3

RE: FREIGELÄNDE zwischen Café und Wohnkomplex

in 'The Walking Dead' - Tag 1 23.11.2018 23:55
von Liam Collins • 124 Beiträge

Liam hatte sich von den Damen schminken, in ein zerfleddertes Outfit stecken und sich erklären lassen, wo sein Part diesen Tag beginnen würde. Eines bereute er nur, dass er Magnus nicht noch kurz vorher hatte sehen dürfen. Wer weiß wann die beiden sich in diesem Spiel, wenn überhaupt, über den Weg laufen würden. Vielleicht würden sie sich erst sehen, wenn das ganze Spektakel hier vorbei war. Liam hatte nicht bedacht, als er sich als Zombie angemeldet hatte, dass er somit verspielt hatte, die Zeit mit ihm zu verbringen. Aber, er würde das nach diesem Wochenende nachholen. Aber nun galt es erstmal, eben dieses hinter sich zu bringen. Und sein Part würde genau hier beginnen: Der Wohntrakt, direkt in der Nähe vom Café. Für den Fall, dass einige der Leute hier her kommen würden, würde er sein bestes und leider auch sehr langsames geben, um sie am Vorbeikommen zu hindern. Liam hatte sich in eines der Zimmer verschanzt. Die Tür ging auf und der erste Lärm erhellte den Trakt. Schritte, auch wenn sie leise waren auf ihn zu. Die erste Tür wurde leicht geöffnet und ein Strahl einer Taschenlampe suchte den Flur ab. Leise Stimmen flüsterten. Die Hand griff erneut an eine weitere Tür und versuchte diese zu öffnen, doch diese war verschlossen. Nun schnappte Liam sich eine der roten Tabletten, steckte sie in den Mund und kaute, bis das flüssige Blut an seinen Lippen hinunter rann. Er neigte sich zu einem auf dem Boden liegenden Kunst Hund und nagte an ihm, als die Tür aufging, er den Blick hob und in seine Augen blickte. Doch nun galt es nicht, sich davon ablenken zu lassen. Der Lichtstrahl erfasste ihn und Liam erhob sich. Langsam und mit unterschwelligem Stöhnen. Langsam, aber nicht zu langsam trat er greifend auf die beiden Männer vor ihm zu. Wie gerne würde er mit ihm reden. Aber alleine ihn hier zu sehen, und zu sehen, dass er noch keiner derUntoten geworden war, war schon ein Grinsen wert. Wenn auch unterdrückt. Und mit eben diesem Ton ging er auf die beiden zu und hechtete ihnen nach. Es war schon komisch ihn hier auf der anderen Seite zu sehen. Und doch tat es gut. Ob er ihn erkennen würde war wieder eine andere Sache. Liam verfolgte die beiden den langen Flur entlang. Auf eine weitere Tür zu. Er hatte ihm versprochen, dass wenn er ihn sehen würde, er an seinen Fersen bleiben würde. Und genau dass tat er. Ein Zimmer weiter erhob sich ein weiterer Untoter und nahm ebenfalls die Verfolgung auf. Zusammen brummten sie, stöhnten und keuchten. Das Blut rann weiter seine Kehle hinunter. Wie gerne würde er nur zum Spaß, die Zähne in seinen Hals bohren. Dann würden oder könnten sie, als Zombies zusammen jagen. Wer weiß, wann Magnus auf seine Seite kommen würde. Auf alle Fälle würde er die beiden Männer die scheinbar schnell zu einere Allianz geworden waren, im Auge behalten.


nach oben springen

#4

RE: FREIGELÄNDE zwischen Café und Wohnkomplex

in 'The Walking Dead' - Tag 1 24.11.2018 01:01
von Magnus Burn • 508 Beiträge

Wenn die Umgebung und der Geruch von faulenden Polstern und Schimmelpilzen das einzige gewesen wäre, hätte es Magnus vermutlich wenig ausgemacht. Auch wenn es deutlich angenehmere Umgebungen gab. Ganz besonders, wenn man seine Jacke gleich zu Anfang einbüßte. Wie gut, das er wohlweislich nichts außer einer Packung Papiertaschentüchern in den Jackentaschen gelassen hatte. Er ging langsam weiter. Die Wohnungen waren gespenstischer als das Freigelände es gewesen war. Die halblinken Fenster und Spiegel schluckten das Licht, während feuchte Stellen und Pfützen es tausendfach brachen und eine Szenerie beleuchteten, die man gut und gerne im besten Horrorfilm hätte unterbringen können.

Die Leute hatten wirklich so gut wie alles zurücklassen müssen und auch lange danach hatte sich niemand die Mühe gemacht, diese Sachen zu entsorgen. Stattdessen waren sicherlich eine Menge Tiere eingezogen und mit Sicherheit auch der ein oder andere Obdachlose. Er musterte das schmutzige Geschirr und die Töpfe, die in einer verwahrlosten Küche auf dem Esstisch standen und hielt die Luft an. Es war nur ein Spiel, aber es hinterließ ein seltsames Gefühl in seinem Magen. Er räusperte sich leise und ging weiter, nachdem er sich vergewissert hatte, das Rafael noch bei ihm war.
„Das ist... wie in einem Film. Ob sich Menschen in einer solchen Situation vielleicht auch so... seltsam fühlen? Ich meine, es ist im Prinzip nur ein Game, aber..... es fühlt sich total seltsam an.“
Er öffnete eine weitere Türe langsam, ließ den Strahl der Taschenlampe wandern und ....... erstarrte, wie zu einer Salzsäule. Er bemerkte kaum, das er die Luft angehalten hatte und mit einer Mischung aus blankem Entsetzen und schierem Unglauben auf das starrte, was vor ihm passierte.

Er sah den Hund, der wie ein zerfleddertes, Blut verschmiertes Aas auf dem schmutzigen Boden lag und sein Verstand realisierte einen Augenblick kaum, das es sich nur um eine Puppe handelte. Vielmehr konnte er den Blick nicht von dem Mann lösen, der sich jetzt ungelenk erhob und mit kehligem Stöhnen auf sie zuwankte. Er kannte ihn.... er erkannte ihn sofort. Es waren nicht die Kleider, die er getragen hatte. Diese waren alt und zerschlissen, dreckig und an vielen Stellen vollkommen zerfetzt. Seine Haare standen wirr und mit etwas undefinierbarem verklebt von seinem Kopf ab. Das Gesicht wirkte im Licht der Lampe fast weiß, bis auf das Dunkel seiner Augen und das........... leuchtende Rot seines blutverschmierten Mundes. Magnus stolperte leicht, hielt sich an der feuchten Wand fest und hätte schwören können, das sein Herz einen Schlag lang ausgesetzt hatte, bevor sein Verstand wieder einsetzte. Nur noch einen letzten Moment sah er auf das leichte Grinsen in dem Gesicht, das er so gut kannte.
„Liam.........“
Er schüttelte den Kopf und wich zurück. Er nahm Abstand und erreichte die entgegengesetzte Türe dann in größter Eile. Er mußte weg hier. Und das schnell. Sonst war es für ihn an dieser Stelle schon vorbei. Soviel war klar. Er folgte einem langen Flur in das nächste Zimmer und eilte weiter, jetzt sehr viel schneller als vorher. Im nächsten Zimmer erwartete sie ebenfalls ein Untoter, doch hier war mehr Platz und das Ausweichen etwas leichter. Geräusche weit vor ihnen ließen ihn stoppen. Fest ergriff er dann Rafaels Hand und zog ihn in ein größeres Zimmer. Er schloß die Türe hinter sich. Die entgegengesetzte war offen, doch von dort kamen die Geräusche und er zog Rafael in einen kleinen Raum, der an das zerstörte Schlafzimmer grenzte. Es war ein kleines Bad, aber es würde reichen. Fast geräuschlos schloß er die Türe, sicher das keiner ihrer Verfolger es mitbekommen hatte und drehte den Schlüssel von innen um.

Das kleine Bad war völlig verdeckt, doch er sank leise keuchend auf den Rand der Badewanne und schaltete die Taschenlampe aus, damit man den Lichtschein nicht durch den Türspalt unter der Türe sah. Durch die Blinden Scheiben strahle das diffuse, gelb-rote Licht der Außenbeleuchtung und tauchte den winzigen Raum ins Halbdunkel. Als er die Geräusche von draußen hörte, hielt er einen Finger vor die Lippen. Sie würden vorbeigehen. Natürlich würden Sie das. Und was immer die leisen, unheimlichen Geräusche gemacht hatte würde sie hier ebenfalls nicht finden. Wenn sie nur ein bißchen warteten, dann war es sicherer, weiter zu gehen.


Runnin´ out of time - I can make it through this hell - No one sending Backup - Take a breath and tell myself
That when I wake tomorrow I know it´s all in my head - Last Night I just dreamed, that I walked with the Dead
The End is starting tonight - Got no more stars in our sights
We could all be gone by the time - There comes an other sunrise
Deep in the Dark you can´t hide - Don´t fear the Bark, just the Bite
Even if we are to survive - I´m feelin´ far from alive

nach oben springen

#5

RE: FREIGELÄNDE zwischen Café und Wohnkomplex

in 'The Walking Dead' - Tag 1 24.11.2018 01:56
von Rafael Alvarez | 1.730 Beiträge

Rafael hatte seine Waffe gezückt, den Lauf mit Patronen gefüllt und war Magnus in den Wohnkomplex gefolgt. Knarrend hatte sich die Tür geöffnet und das dumpfe Geräusch hallte in die Flure. Hinter sich hatten sie die Tür zwar nicht gänzlich geschlossen, aber eben so, dass die Leute rein, aber die Zombies so nicht rauskommen konnten. Das Licht war eher dunkel gehalten. Nur das Flackern der matten Neonröhren gab ein wenig von der Atmosphäre preis. Es roch unheimlich nach Schimmel und kaltem Staub. Rafael hielt die Waffe fest in seinen Händen während Magnus den Kegel des Lichtes durch einen Raum nach dem nächsten schweifen ließ. Grade als Rafael das Wort an Magnus richten wollte, traten sie in einen Raum. Dieses Szenario wirkte kaum gespielt. Der Kadaver des toten Hundes und der Untote, der sich an ihm zu schaffen machte, wirkte sehr authentisch. Und noch viel mehr verwunderte ihn, dass Magnus in diesem Moment, als er den Untoten in dem Raum erblickte, zum einen stolperte und zum anderen erkannte um wen es sich hier handelte. Da fiel es selbst Rafael wie Schuppen von den Augen. Das war der junge Mann, mit dem er im Café zusammen gestanden hatte. Aber dass er ihn direkt so erkannt hatte? Scheinbar kannten die beiden sich auch Privat. Irgendwie war es ein komisches Gefühl für den jungen Mann. Aber was bitte hatte er erwartet? Aber hier war nicht der Zeitpunkt und sicherlich nicht der richtige Ort, sich darüber Gedanken zu machen. Dieses Thema würde er noch früh genug zur Sprache bringen. Doch nun galt es, den Untoten hinter sich zu bringen und das Weite zu suchen. Magnus schien ein wenig überfordert mit der Situation gewesen zu sein. Zumindest wirkte er sehr blass. Rafael stellte sich neben ihn, als sie die Tür, und somit auch 'Liam'- wie er ihn genannt hatte, hinter sich gelassen hatten. "Geht es dir gut? Du siehst aus, als hättest du einen Geist gesehen." Es war mehr eine rein rhetorische Frage um zu wissen, ob es ihm gut ging und er weiter, an der nun immer größer werdenden Horde, vorbeigehen könnte. Im nächsten Zimmer war erneut jemand, der versuchte sie am Weitergehen zu hindern. Rafael zückte seine Waffe und zielte auf den Mann im Zimmer, doch ohne den Abdruck zu drücken. Rafael folgte Magnus, durch das Zimmer, behielt die kleine Horde im Auge und sah ebenso unter den Zombies den jungen Mann dem sie vorhin begegnet waren. Krächzend und schlürfend durchquerten sie das Zimmer und folgten den beiden. Doch Magnus zog Rafael in einen weiteren kleinen Raum, schloss leise und behutsam die Tür und als Rafael sich umsah, bemerkte er, dass sie in einem kleinen Badezimmer waren, Rafael verstaute die Waffe und blickte an Magnus runter, welcher sich an der Badewanne hat runtergleiten lassen. Ihm war immer noch der Schreck im Gesicht geschrieben. Draußen schlürften erneut ein paar Untote herum. Stießen ein paar der Stühle unachtsam um. Doch als sie an die Tür, in der die beiden saßen, herantraten, ertönte etwas weiter ein neues Geräusch. Andere Survivor schienen den Trakt hier erreicht zu haben. Die Horde setzte sich in Bewegung und nur wenige Sekunden später herrschte Ruhe. Rafael gesellte sich neben Magnus, nahm Platz und stupste ihn leicht an den Schultern an. Flüsternd sprach er an sein Ohr.
"Sieht ganz so aus, als seien wir hier eine Weile sicher... es ist nicht der richtige Ort um über die vergangene Zeit zu reden, aber wer weiß, wann wir wieder diese Möglichkeit haben." Rafael winkelte die Beine an und griff sich in den Nacken. "Hör zu. Ich weiß, dass es keine Glanzleistung von mir war, wie ich mich an dem besagten Tag nach dem Museum verhalten habe. Ich habe mich lange gefragt, warum ich so,.. reagiert habe, wie ich reagiert habe. Es.. tut mir leid, dass ich mein Versprechen nicht gehalten habe, dass du immer mit mir reden konntest. Ich war einfach mit der Situation überfragt. Meinst du... du kannst es mir verzeihen? Du bist immer hin der wichtigste Teil in meine Leben." Es würde eine lange Zeit dauern, bis die Horde sich wieder in ihre Zimmer verzogen hatte und Rafael würde diese Zeit nutzen, um sich mit Magnus auszusprechen.



You think you know me? - Think again, Baby.


zuletzt bearbeitet 24.11.2018 02:12 | nach oben springen

#6

RE: FREIGELÄNDE zwischen Café und Wohnkomplex

in 'The Walking Dead' - Tag 1 24.11.2018 09:40
von Melissa Grayson | 3.325 Beiträge

Melissa musste schnell feststellen, das sie sich wohlmöglich nicht gerade die beste Route gewählt hatte, als sie beschlossen hatte, mit einigen anderen in Richtung der Wäscherei zu gehen, wo sie nun vor der klemmenden Türe standen und sich durch den schmalen Spalt nur durchschieben konnten. Da dies aber deutlich zu lange dauerte, hatte sich eben eine kleinere Gruppe abgesetzt, in der auch sie selber war, die sich wirklich auf den Weg machten in Richtung des Wohnkomplexes. Das sie damit zwar unterschrieben hatten gejagt zu werden musste sie in Kauf nehmen, denn zu warten hätte dafür gesorgt, dass das Spiel bestimmt jetzt schon für sie vorbei gewesen wäre und das wollte sie auf gar keinen Fall. Nicht wo sie mal etwas machte was eben nicht typisch sie war, wäre es eben schade, wenn sie eben nicht möglichst viel Erfahrung sammeln könnte.
Tatsächlich gelang es ihr mit ein paar anderen den Eingang von dem Wohnkomplex zu erreichen wo sie sich schnell rein verzogen. Der muffige Geruch trat einem wirklich direkt in die Nase, doch sollte man sich am besten davon nicht ablenken lassen. Wer wusste schon, was noch alles hier warten oder sogar hausen würde. Da war Gestank wohl das kleinste übel. Sie leuchtete mit der Taschenlampe während die anderen mit denen sie unterwegs waren ihre Waffen bereit hielten. Von etwas weiter weg, konnte man schreie hören, was wohl hieß das wohl auch hier so manch untoter sein Unwesen trieb. Da hieß es wohl ebenfalls sich nicht erwischen lassen. Als dann ein Schuss fiel sah sie sich um und sah wie einer ihrer Begleiter erschrocken rein blickte. Bei ihm hatte sich ein Schuss gelöst wie der Farbspritzer in Richtung der wand deutlich zeigte. "Das hat uns gerade noch gefehlt" sagte Mel leise, doch würde sie wohl auch keine Zeit haben sich lange darüber auf zu regen, da bestimmt einige nun auf sie aufmerksam geworden sind. Daher hieß es vor allem schnell sein.


Life is easier when you smile and love

nach oben springen

#7

RE: FREIGELÄNDE zwischen Café und Wohnkomplex

in 'The Walking Dead' - Tag 1 24.11.2018 16:36
von Magnus Burn • 508 Beiträge

Es war ihm bisher gar nicht aufgefallen, wie kalt es war. Magnus seufzte leise und starrte die Rückseite der Türe an. Das helle Holz war gerissen und an den meisten Stellen schon abgeblättert. Nur noch an wenigen Stellen konnte man erkennen, welche Farbe diese Türe wirklich einmal gehabt hatte. Immer noch drehten sich seine Gedanken um diese unglaubliche Situation, in der er sich befand. Liam in einem solchen Zustand zu sehen war mehr als erschreckend gewesen. Noch vor nicht ganz einem Tag waren sie zusammen gewesen und da hatte er vollkommen anders ausgesehen. Und vor allem.... einen vollkommen anderen Eindruck gemacht. Wenn er daran dachte, das einige Endzeitphilosophen so etwas tatsächlich als ein mögliches Szenario ansahen, konnte einem wirklich übel werden. Vermutlich amüsierte sich Liam gerade köstlich über seine seltsame Reaktion. Sie war ja auch kaum zu verstehen. Immerhin war das hier alles nur gestellt.

Er wandte den Kopf, als er Rafaels Stimme hörte und betrachtete ihn lange. Er hatte heute nicht damit gerechnet, ihn zu sehen. Eigentlich hatte er das gar nicht mehr. Nicht nach dem, was passiert war. Er sah auf seine Hände. Der Schmuck glänzte immer noch etwas, obwohl es in diesem Raum nur so viel Helligkeit gab, das sie sich gerade erkennen konnten. „Ich hab keinen Geist gesehen. Es war nur so........ so seltsam, ihn so zu sehen. Der auch immer das Schminken übernommen hat, er hat seine Sache mehr als gut gemacht. Die sehen furchtbar echt aus.“ Magnus wischte sich fahrig über das Gesicht. „Wann in diesem Leben legen wir denn mal echte Glanzleistungen hin, Rafael? Du solltest nicht länger darüber nachdenken. Und es gibt auch keinen Grund für eine Entschuldigung. Ich..... hab es doch provoziert.“

Er atmete tief durch, legte den Kopf in den Nacken und schloß die Augen. „Dieser Tag war ohnehin völlig daneben gewesen. Ich hatte mich nicht unter Kontrolle und das hättest du als mein bester Freund wirklich h erwarten können. Immerhin... kannten wir uns schon so lange.“ Er wandte den Kopf wieder zu Rafael hin und öffnete die Augen ein wenig. Er hatte sich überhaupt nicht verändert. Immer noch sah er unverschämt gut aus und seine Stimme war auch immer noch in der Lage, ihm eine Gänsehaut zu verschaffen. „Es... muss schon ein ziemlicher Schock gewesen sein, wenn man deutlich zu hören bekommt, das ein Freund, den du schon seit Urzeiten kennst und mit dem du mehr als eine Nacht in einem Bett verbracht hast, deutlich mehr ihm Sinn hat als eine einfache Freundschaft. Nein..... sogar noch schlimmer. Ich habe dir gesagt, was ich empfinde. Das hätte ich nicht tun dürfen. Ich wusste doch, das du ein eingefleischter Hetero bist. Ich kannte alle deine Vorlieben beim Auswählen deiner zeitweiligen Partnerschaften. Ich.... ich hab das wichtigste zwischen uns zerstört, weil ich..... weil ich so unglaublich dumm war.“

Er hatte nur leise gesprochen und spürte jetzt deutlich den gleichen Kloß in seinem Hals, den er schon einmal verspürt hatte. Er schüttelte den Kopf. „Es war nicht deine Schuld. Und es gibt nichts zu verzeihen.“ Das wichtigste in seinem Leben...... alleine dieser Satz war so falsch. „Sag bloß.... du hast noch immer nicht diejenige gefunden, die für dich bestimmt ist? Hast du nicht gut genug gesucht, keine Zeit oder einfach noch keine Lust gehabt, sesshaft zu werden?“ Er lächelte leicht. „Ich bin nicht der wichtigste Teil in deinem Leben, das sollte ich nie sein.......“


Runnin´ out of time - I can make it through this hell - No one sending Backup - Take a breath and tell myself
That when I wake tomorrow I know it´s all in my head - Last Night I just dreamed, that I walked with the Dead
The End is starting tonight - Got no more stars in our sights
We could all be gone by the time - There comes an other sunrise
Deep in the Dark you can´t hide - Don´t fear the Bark, just the Bite
Even if we are to survive - I´m feelin´ far from alive

nach oben springen

#8

RE: FREIGELÄNDE zwischen Café und Wohnkomplex

in 'The Walking Dead' - Tag 1 25.11.2018 23:33
von Rafael Alvarez | 1.730 Beiträge

Rafael hatte lange nicht darauf geachtet, dass Magnus eigentlich nicht sonderlich viel an sich trug und Rafael war Kälte schon früher gewohnt gewesen. Also hatte er die Jacke ausgezogen und sie Magnus um die Schultern gelegt, während sein Blick abermals durch den leicht beleuchteten Raum glitt. Es war nicht der perfekte Ort gewesen, aber Rafael fühlte sich wie damals in seiner kleinen Baracke. An das notdürftige Bettgestell, den kaputten Stuhl in der Ecke, die Lumpen und die Dunkelheit in seinem Raum in der Lagerhalle. Den Ort, an dem er sich oftmals versteckt hatte, bis er auf Magnus traf. Rafael hatte nie für Möglich gehalten, dass einer von beiden sich mal in den anderen verlieben würde. Magnus war immer wie ein Bruder für ihn gewesen. Gut, vielleicht mehr als das. Aber Gefühle? Die kamen einfach nicht für ihn in Frage. Auch wenn er sich ab und an dabei erwischt hatte, wie ihm einfach missfiel, wenn Magnus in seiner Gegenwart mit anderen flirtete. Es war nicht dieses Gefühl der Eifersucht. Warum auch. Magnus war der wichtigste Teil in seinem Leben. Aber irgendwie machte sich dieses Gefühl immer mal wieder breit. So auch heute, als er ihn mit diesem Mann gesehen hatte. Diesen Mann, den er nun vor einigen Minuten hatte erneut gesehen. "Ihn? Du meinst deinen... Freund?" Irgendwie musste er auf Nummer sicher gehen. Musste wissen was das da war. Was für einen Stellenwert Er schon in seinem Leben hatte. "Aber ja, du hast Recht. Die Maskerade wirkt schon täuschend echt. Da kann man nur hoffen, dass es nie soweit kommen wird, dass aus einer täuschend echten Maske eine wirkliche Bedrohung wird." magnus versuchte den damaligen Tag auf seine Kappe zu nehmen, aber beide wussten, dass Magnus nur ehrlich war und Rafael aus dieser ehrlichen Situation einfach ein riesen Drama gemacht hatte. Etwas, was er zutiefst bereute. Denn ihm fehlte der Kontakt zu seinem Freund. Mehr noch. Er brauchte ihn einfach. Selbstsüchtig? Ja vielleicht. "Zum einen hast du nichts provoziert. Ich war einfach... mit der Situation ein wenig überfordert." Magnus sprach aus, wozu er nicht im Stande war. Auch wenn ihm bei den Worten erneut eine Gänsehaut über den Rücken lief, traf es ihn dieses Mal nicht so frontal. Rafael schluckte schwer, als er den Blick zu Magnus wandte. Dieser sah ihn einfach mit diesem so vertrauten Ausdruck an. Das schwarze um die Augen und die Bänder an seinem Gelenk. Er hatte sich nicht verändert. Nicht zu damals als sie noch kleiner waren, noch von den Moment an, wo er ihn zum letzten Mal gesehen hatte. Rafael spannte leicht den Kiefer an, denn wieder war da dieses verdammte Gefühl in seinem Bauch.

"Meine zeitweiligen Partnerschaften beschränkten sich lediglich auf Sex. Da war nie was ernstes geplant. Abgesehen von dem Kätzchen. Ich glaube, sie war die einzige, von der ich behaupten würde, dass ich sie je geliebt habe. Aber auch das ist Schnee von Gestern. Und alles was nach ihr kam, war wie gesagt nur Zeitvertreib. Aber du hattest schon recht. Ich hab es irgendwie immer gewusst. Vielleicht nicht so offensichtlich, aber irgendwie hab ich es geahnt. Und trotzdem war es wie kaltes Wasser. Erschreckend und ich hab einfacht nicht damit gerechnet. Und DU hast gar nichts kaputt gemacht. Wir haben immer gesagt, dass wir ehrlich sein wollen und als du es warst, war ich der größte Arsch und hab dich weg gestoßen, statt wie jetzt darüber zu reden." Rafael spürte den plötzllichen Stimmabbruch als Magnus fragte, ob er nicht fündig geworden sei. Rafael schüttelte nur den Kopf. "Es gibt wie gesagt, nur ein paar junge Damen, mit denen ich mich hier und da mal treffe. Aber irgendwie,.. irgendwie ist es nicht das Richtige. So sehr ich mich auch bemühe,.. es fühlt sich falsch an." Dass er sich noch vor kurzem mit einer 'leichten Dame' hatte eingelassen, spielte keine Rolle. Rafael blickte durch den immer dunkler werdenden Raum und hörte die leisen, schlürfenden Schritte der Untoten. "Ich weiß, du sagst zwar, dass es nicht meine Schuld war, aber ich will einfach, dass es wieder so wird wie früher. Dass wir reden und uns treffen. Ich brauche dich einfach in meinem Leben. Du warst immer da und ich will dass es so bleibt." Rafael legte die Hand unbeabsichtigt auf seinen Schenkel. "Sag das nicht. Du weißt dass das nicht stimmt." Und wieder war da dieses komische Gefühl in seinem Bauch, als Magnus ihn mehr oder weniger von sich wegstieß. "Du bist die wichtigste Person. Und... und wer weiß, vielleicht..." Rafael schluckte und wollte weiter reden, als die Schritte auf den Raum hinter dem sie saßen lauter wurden. Rafael benetzte seine Lippen, beugte sich leicht über Magnus und zog vorsichtig eines der Handtücher, deren Farbe kaum zu erkennen war von der Halterung und legte sie an die Tür. Als er sich zurück setzte, haftete sein Blick kurz auf dem von seinem Freund. Und wieder spannte er den Kiefer an und schluckte. Als er seine Haltung wieder eingenommen hatte, warnte er sich selbst. Auf was für absurde Gedanken kam er bitte grade? Untervögelt war er nicht. Daran konnte es nicht liegen. Er schüttelte die Gedanken beiseite und griff feste in seinen eigenen Nacken. Was bitte ging hier grade in ihm vor.



You think you know me? - Think again, Baby.


nach oben springen

#9

RE: FREIGELÄNDE zwischen Café und Wohnkomplex

in 'The Walking Dead' - Tag 1 26.11.2018 02:29
von Magnus Burn • 508 Beiträge

Magnus erstarrte, als Rafaels Hand ihn berührte und er sah einen langen Moment nur auf diese eine Stelle, wo er die Wärme durch den Stoff seiner Hose spüren konnte. Er sah auf. Vielleicht..... vielleicht? Vielleicht was? Vielleicht könnte er damit leben, das sein bester Freund in ihm mehr sah als nur einen Freund? Vielleicht würde es nicht abstoßen, wenn er versuchte, ihre Beziehung so gut es ging zu erhalten und trotzdem zu dem zu stehen, was er empfunden hatte..... nein.... das war falsch ausgedrückt. Und alleine diese Erkenntnis verursachte ein mulmiges Gefühl in seiner Magengegend. Er hatte nicht mehr fortwährend geträumt, seit sie sich nicht mehr jeden Tag sahen. Er hatte nicht pausenlos darüber nachgedacht, was er tun, was er sagen sollte. Er hatte ihn zeitweise sogar vollkommen ausgeblendet. Aber.... vergessen hatte er es nie. Und er hatte nicht aufgehört, es zu fühlen. Er räusperte sich leise und wollte gerade etwas Abstand nehmen, als Rafael sich vorlehnte, um den Spalt unter der Türe abzusichern.

Er sah zur Türe, hörte wie die Schritte innehielten, als lauschte jemand in die Stille um sich herum. Es war nicht still. Man konnte immer noch gut den Krach von draußen hören. Immer wieder schrie einmal jemand auf, manchmal brachen die Schreie abrupt ab und hinterließen ein seltsames Gefühl von Nervosität. Ob es Liam war, der dort draußen in dem Raum war? Er hatte gesagt, ich würde ihm folgen.... aber konnte er seinen Platz hier im Gebäude so einfach aufgeben? Er konnte nur hoffen, das ihm dieser Anblick so oft wie möglich erspart blieb. Er sah zu Rafael hin, der ein wenig verstört schien. Magnus seufzte leise.
„Wenn du... wenn du denkst, das wir dort weitermachen können..... ich würde dich gerne Wiedersehen. Du.. warst immer ein fester Bestandteil meines Lebens. Eigentlich der einzige feste. Es... war nicht schön, das auf ein Mal zu verlieren.......“

Er schloß die Augen und presste sie einen Moment zusammen.
„Und vielleicht können wir wenigstens zu unserer Freundschaft zurückkehren, die uns beiden wichtig gewesen ist. Das wolltest du doch sagen, oder?“
Es war nicht schwer, ihm die Worte in den Mund zu legen, unverfänglich und unverbindlich, wie das lapidare Gespräch über das Wetter oder die frechen Freiheiten der Taxifahrer. Er lehnte den Kopf an die schmutzige Wanne.
„Wenn es sich falsch anfühlt.... dann solltest du deine Erwartungen vielleicht einmal überdenken. Vielleicht willst du gar nicht mehr nur einfach.... die üblichen Treffen. Vielleicht fehlt dir etwas, dem du bis heute keine Aufmerksamkeit geschenkt hast, weil es dich so nie interessiert hat. Oder.... vielleicht reicht es dir nicht mehr. Du hattest kaum feste Beziehungen, nicht wahr? Vielleicht ist einfach mal Zeit für etwas Neues. Etwas... das tiefer geht als der übliche Sex.“

Magnus schmunzelte und spürte die Ironie in seinen Worten förmlich. Gerade er sagte das, wo er seit Wochen versuchte, über den Punkt in seiner Beziehung mit Liam hinaus zu kommen, der es mehr als verbindlich machen würde. Er war ein verdammter Heuchler. Aber vielleicht war genau das, was er gerade fühlte, der Grund für sein Zögern. Er hatte kein Wort darüber verloren. Er traf sich nur mit Liam, und beileibe nicht immer nur für horizontalen Sport, auch wenn es oft darauf hinauslief. Er war ebenfalls zu einem Bestandteil seines Lebens geworden. Und in der letzten zu einem Bestandteil, den er selbst begann, ernster zu nehmen. Er hatte angefangen, darauf zu warten, das sein Telefon klingelte und diese eine bestimmte Nummer zeigte, so wie er bisher nur ein einziges Mal in seinem Leben erlebt hatte. Er hatte angefangen, kleine Nachrichten zu schreiben, und nervös auf den Ausgang seiner Kämpfe zu warten, wenn er zufällig wußte, das er an diesem Abend kämpfte. Vielleicht...... war es besser, seinen eigenen Ratschlägen zu folgen, als sie großspurig an andere zu verteilen. Er atmete tief durch.

„Hör nicht auf das, was ich sage. Ich rede vermutlich Unsinn. Du hast immer ganz gut selbst gewusst, was für dich gut war und was nicht. Ich bin unverbesserlich.“
Er schmunzelte, dieses Mal um einiges aufrichtiger.
„Hör zu. Ich... bin dir nicht böse. Ich war enttäuscht, als du einfach die Flucht ergriffen hast. Es hat wirklich weh getan und ich habe... eine ganze Zeit lang gebraucht, es von deinem Standpunkt aus betrachten zu können. Du kannst mir glauben, das es auch für mich nicht leicht war. Ich wußte lange nicht, was ich wirklich fühle, wie ich dazu stehe, wie ich damit umgehen soll. Aber... ich wußte, das ich es nicht länger verleugnen durfte. Ich weiß nicht, was ich an diesem Abend erwartet habe. Ich weiß nur, das es richtig war, es dir zu sagen. Aber ich habe es falsch angefangen. Ich hätte es dir auf eine etwas schonendere Art und Weise beibringen müssen. So, das du eine Chance hast, dich damit auseinander zu setzen, ohne mir direkt in die Augen sehen zu müssen. Ich habe in diesem Moment unsere Freundschaft verraten. Und es seitdem jeden Tag bereut. Wenn du mir heute also diese Freundschaft wieder anbietest, dann werde ich sie gerne nehmen und ich verspreche dir, dich nie wieder in eine solche Situation zu bringen.“


Runnin´ out of time - I can make it through this hell - No one sending Backup - Take a breath and tell myself
That when I wake tomorrow I know it´s all in my head - Last Night I just dreamed, that I walked with the Dead
The End is starting tonight - Got no more stars in our sights
We could all be gone by the time - There comes an other sunrise
Deep in the Dark you can´t hide - Don´t fear the Bark, just the Bite
Even if we are to survive - I´m feelin´ far from alive

nach oben springen

#10

RE: FREIGELÄNDE zwischen Café und Wohnkomplex

in 'The Walking Dead' - Tag 1 27.11.2018 02:19
von Rafael Alvarez | 1.730 Beiträge

"Ich weiß, dass ich damals ein wenig,.. okay, ich hab sehr überreagiert. Ich weiß nicht, warum ich so schnell das Weite gesucht und mich nicht mehr gemeldet hatte. Es war halt einfach ein komisches Gefühl. Und mit diesem Gefühl konnte ich irgendwie nicht umgehen. Du kennst mich. Ich bin früher schon oft abgehauen. Und in dem Moment, war es irgendwie, wie damals. Ich musste einfach weg. Dieses komische Gefühl hat leider sehr lange angehalten. Keine Ahnung warum." Es war nicht dieses Gefühl, wenn du etwas falsches gegessen hast und sich der Magen umdreht weil es ihm einfach nicht geschmeckt hat. Und vielleicht, weil es sich nicht so angefühlt hatte, sondern eher wie dieses Gefühl, wenn man auf der Achterbahn ganz hinten sitzt und den Schwung der Steile in voller Fahrt erwischt. Es hatte ihn irgendwie beängstigt. Und Flucht war am einfachsten. Das war es schon immer.

Rafael nickte. "Ja das in etwa wollte ich damit sagen. Du fehlst mir einfach, als.. Freund. Du warst die einzige Familie die ich hatte. Die Themen über die wir schon als Kinder gesprochen haben. Das Unbeschwerte. Einfach alles fehlt." Und dann sprach er ein Thema an, was Rafael wieder feuchte Hände bereitete, die er an seiner schwarzen Jeans abschmierte. Für ihn waren diese Worte so leicht von den Lippen gekommen. Rafael war nicht verklemmt und bei weitem nicht jemand, der nicht zu seinen Gefühlen stand, wenn sie denn da waren. Aber über gewisse Dinge, wollte er sich einfach keine Gedanken machen. Wollte sie nicht weiter in seinem Kopf verfeinern. Sie nicht weiter ausmalen. Darum spannte er den Kiefer an und griff sich erneut in den Nacken. Fürchterliche Wärme lag auf ihm. Und er hasste es. "Mich interessieren viele Dinge, Magnus. Und was die Treffen angehen.. sie bedeuten mir nichts. Es ist unverbindlicher Sex. Ich habe schon viel ausprobiert und finde es interessant und erfrischend. Aber ich wüsste nicht, was es noch geben könnte. Und was die Beziehungen angeht. Nein, da waren neben Catarina, nur ein paar kleine flüchtige Affären. Aber auch dass wurde mir irgendwie zu langweilig. Aber von welcher Aufmerksamkeit redest du?" Eine feste Beziehung? Seine letzte war mit dem Kätzchen und trotz allem, war er froh, wieder Single zu sein. Die große Welt der Frauen stand ihm zur Verfügung. Und doch fühlte es sich irgendwie anders an. Wieder anders. Wobei der Sex mit Sinah einfach unglaublich war. Sie wusste wo sie anzupacken hatte.

Rafael blickte immer mal wieder zu Magnus. Er sah ihm an, dass auch ihm etwas beschäftigte. "Aber ja, ich wollte damit sagen, dass ich gerne wieder an unsere Freunschaft anknüpfen würde. Ich will, dass du wieder der wichtigste Teil wirst. Der Teil, den ich einfach brauche." Magnus sprach erneut kurz von diesem Abend. den Abend, den Rafael mit Pauken und Trompeten verlassen hatte, weil es sich so verdammt anders angefühlt hatte. Ein Gefühl, dass ihm Angst machte. Er war nicht schwul. Er stand auf Frauen und liebte ihre schwungvollen Details. Trotzdem gab es immer mal wieder einen dieser Momente, wo Rafael sich fragte, warum? Warum hatte er nie was dagegen gehabt, wenn sie eng im Bett zusammen lagen? Warum hatte er immer was dagegen, wenn Magnus mit anderen Kerlen ankam? Es war nicht so schlimm, wenn er Frauen abschleppte. Doch das konnte und dürfte einfach einfach nicht passieren. Seine Worte hallten noch eine Weile nach. Rafael setzte einen gespielt lächelnden Ausdruck auf. Doch innerlich ratterten seine Gehirnzellen. "Du brauchst es mir nicht versprechen. Ich kann nicht von dir verlangen, dass du dich in meiner Gegenwart veränderst. Jemand wirst, der du nicht bist. Das wäre falsch und würde eine falsche Freundschaft ausmachen. Mal abgesehen davon, brauch ich mir ja keine Gedanken mehr machen. Du hast ja nun jemanden an deiner Seite. Also stünde da schon mal was im Weg." Er deutete mit einem Nicken in den anderen Raum, wo die Schritte erneut lauter wurden und sogleich spürte er die Hitze an seinem Hals. Was bitte, wollte er mit dem letzten Satz andeuten?. "Es tut mir leid, dass ich dich alleine gelassen habe. Ich war nur zu stolz es zu zu geben."



You think you know me? - Think again, Baby.


zuletzt bearbeitet 27.11.2018 06:32 | nach oben springen

#11

RE: FREIGELÄNDE zwischen Café und Wohnkomplex

in 'The Walking Dead' - Tag 1 27.11.2018 14:27
von Magnus Burn • 508 Beiträge

„Mach dir nichts draus. Das Problem mit dem Stolz haben wir alle. Warum solltest ausgerechnet du eine Ausnahme sein?“
Er seufzte leise. Rafael hatte es bemerkt. Natürlich hatte er es bemerkt. Er war deutlich aufmerksamer als die meisten anderen Menschen. Oder es war einfach nur die Tatsache gewesen, das ihm dieser Anblick derart zugesetzt hatte.
„Wie kommst du auf die Idee, ich wäre Intelligenter als du? Oder.... beziehungssicherer? Vielleicht ist unverbindlicher Sex so ziemlich alles, zu dem wir fähig sind!“
Seine Stimme klang bitter. Er griff in die Hosentasche und zog ein farbloses Kästchen aus der Tasche, dem er ein Bonbon entnahm und es in den Mund steckte. Er wollte Rafael das Kästchen hinhalten, doch dann runzelte er die Stirn und seufzte dann tief.
„Entschuldige. Jetzt hab das letzte Bonbon aufgefuttert. Ich dachte wirklich, da sind noch mehr drin. Ich muß vergessen haben, die Box aufzufüllen.“

Er packte sie wieder weg und sah zur Türe.
„Jemand.... an meiner Seite. Jaaa........... irgendwie ist schon so. Auch wenn ich das bisher nie in Worte gefasst habe. Es war bis jetzt... genauso unverbindlich wie deine Liebschaften. Wir haben nie darüber gesprochen, wir ... treffen uns einfach weiter. Aber ich hab mich jetzt schon einige Zeit nach niemand anderem mehr ungesehen.“
Er lächelte leicht und deutete auf die Türe.
„Das ist schon.. etwas beängstigend, ihn so zu sehen. Bevor mein Hirn eingesetzt hat, hatte ich einen furchtbaren Moment, in dem.... in dem ich ihn so gesehen habe, wie ich ihn heute morgen verlassen habe mit diesem... diesem üblen Gefühl, wenn es etwas wirklich schlimmes geschehen ist. Und das, obwohl das hier einfach nur eine dumme Scharade ist.“
Es wurde jetzt trotz Rafaels freundlicher Geste empfindlich kalt. Magnus rappelte sich leise auf und setzte sich noch einen Moment auf den Rand der Badewanne.
„Wir können nicht ewig hier drin bleiben. Wir sollten weitergehen. Ich bin mir sicher, es gibt hier wesentlich gemütlichere Ecken für eine längere Pause.“
Er schälte sich aus der Jacke und reichte sie an Rafael zurück.
„Vielen Dank. Das war echt nett von dir, aber du solltest sie selbst tragen. Mir ist nicht mehr so kalt.“

Das war eine glatte Lüge gewesen, aber sie war ihm lieber gewesen, als pausenlos den Duft von Rafaels After-Shave in der Nase zu haben. Dann konnte er sich nicht wirklich gut konzentrieren. Er ne langsam zu der Türe und lauschte hinaus.
„Ich werde in diesem Zimmer kein Licht machen. Vielleicht können wir uns vorbeischleichen. Es liegen vermutlich noch einmal gleich viele Wohnungen vor uns, wie wir schon hinter uns haben, bevor wir am anderen Ende angekommen sind.“
Seine Hand lag auf der Klinke und er wollte sie schon leise herunterdrücken, doch dann wandte er sich zu Rafael um.
„Lass..... lass dir ja nicht einfallen, dich erwischen zu lassen. Ich ... ich will dich niemals SO sehen. Hast du mich verstanden? Völlig egal, ob es nur eine Maskerade ist oder nicht!“


Runnin´ out of time - I can make it through this hell - No one sending Backup - Take a breath and tell myself
That when I wake tomorrow I know it´s all in my head - Last Night I just dreamed, that I walked with the Dead
The End is starting tonight - Got no more stars in our sights
We could all be gone by the time - There comes an other sunrise
Deep in the Dark you can´t hide - Don´t fear the Bark, just the Bite
Even if we are to survive - I´m feelin´ far from alive

nach oben springen

#12

RE: FREIGELÄNDE zwischen Café und Wohnkomplex

in 'The Walking Dead' - Tag 1 27.11.2018 17:45
von Liam Collins • 124 Beiträge

Ohrenbetäubender Auschrei erhellte den Flur, als die Greifer einen der Überlebenden zu fassen bekamen und zu einem Untoten gemacht hatten. Für ihn war das Spiel und die Chance als einziger das Safe House zu erreichen, beendet. Liam und ein paar andere, hatten die Tür per Kraft und Mehrheit dazu bewegt, ihnen Platz zu verschaffen. Nun war er in dem Trakt, in dem auch Magnus und der andere Mann waren. Hier her waren sie geflüchtet. Einige hatten sich langsam auf den Weg zur weiteren Tür gemacht und sich dort in den Zimmern verschanzt. Liam wollte grade an dem einen Zimmer vorbei gehen, doch entschied sich dagegen. Nicht grade lautlos betrat er das Zimmer, warf Tische und Stühle achtlos beiseite. Klickernd und stöhnend suchte er das Zimmer ab, als er sich dem Badezimmer näherte. Zumindest vermutete er es dort. Die Nägel kratzten über das Holz der Tür. Doch hinter dieser Tür schien niemand zu sein. Oder aber, sie waren so leise, dass sie hofften, dass die Untoten hier weiter gehen würden. Liam verließ dieses Zimmer und betrat das nächste. Wieder warf er alles was ihm im Weg stand um und bahnte sich einen Weg durch das Chaos welches sie hier hinterlassen hatten. Dieses Mal jedoch schien hier jemand gewesen zu sein. Ein animalisches Geräusch verließen seine Lippen, als er sich lauthals dem Zimmer zuwendete, hinter dem sich jemand versteckt hielt. Kurz hielt Liam inne und gegen die Regeln des Spiels, lauschte er dem Gespräch und es hatte sich fast sein Magen umgedreht, als er genau diesem lauschte. Sie beide wirkten sehr vertraut. Ob dass der Mann war, von dem magnus einst gesprochen hatte? Es ratterte in Liams Kopf. Und er wollte sicherlich nicht derjenige sein, der seinen Freund auf diese Seite zog. Anders wäre es bei seiner Begleitung. Ihn davor zu hindern, weiter mit ihm durch die Zimmer und Straßen zu ziehen, wäre ein wirklich toller Plan gewesen. Würde er nur hier nicht unparteiisch handeln. Er wollte spielen wie es gespielt werden musste. Und dazu gehörte halt auch, nicht auszuwählen wen man zu einem von sich macht. Dennoch hielt Liam sich einen Momnt bedeckt. Im Schatten eines Schrankes und wartete auf die beiden Männer, die gleich aus ihrem Versteck heraus kommen würden.

Die Tür ging auf. Liams Herz beschleunigte sich als er die beiden sah. Er hatte noch Magnus Worte gehört und als sie ziemlich leise an ihm vorbei schleichen wollten, trat er knurrend aus dem Schatten und vor sich greifend und schnappend auf sie beide zu. Der Mann hatte seine Waffe gezückt und sie reflexartig auf ihn gerichtet. Liam stoppte nicht und trat weiter, nun lauter knurrend auf sie beide zu. Das Kunstblut an seinem Mund war bereits getrocknet, doch Liam kächzte weiter als der erste Schuss los ging und Liam durch die Wucht ein wenig zurück wich. Er hörte nur noch die auffordernden Worte von dem Mann, dass Magnus laufen sollte, als er ihnen beiden weiterhin folgte. Langsam, aber schon schneller als zu gehen. Innerlich ließ er Magnus nicht aus den Augen. Folgte dem Rascheln seiner Ketten und Bänder. In seinem Kopf hallten die gesprochenen Worte. Doch die Jagd hatte nun erneut begonnen. Und Liam den beiden auf den Fersen.


nach oben springen

#13

RE: FREIGELÄNDE zwischen Café und Wohnkomplex

in 'The Walking Dead' - Tag 1 28.11.2018 22:34
von Rafael Alvarez | 1.730 Beiträge

"Hey von Intelligenz hab ich nicht geredet." gab Rafael stumm grinsend von sich und stubste Magnus leicht mit dem Ellbogen an. "Aber was den Sex angeht.. glaubst du ehrlich wir bekommen nichts anderes zustande, als unverbindlichen Sex?" Rafael wollte sich nicht vorstellen, wie sein Sex aussah. Dass er schon früh wusste, dass er nicht nur auf Frauen stand wusste Rafael. Er hatte ihn nicht nur einmal mit einem Jungen zusammen gesehen. Trotzdem überkam ihm dieses Mal ein mulmiges Gefühl. Das war keine Eifersucht. So nen Quatsch. Pfft.. Und doch irgendwie...
Rafael schüttelte den Kopf, versuchte sie zu sammeln und als Magnus in seine Tasche nach dieser weißen Dose griff, die kaum in der Dunkelheit zu erkennen war, blickte Rafael in seine Richtung. Er konnte nicht ausmachen, was das für Bonbons waren, aber er bewunderte ihn, wie er grad in dieser Phase nach was süßem greifen konnte. "Mach dir keinen Kopf. Ich hab mir noch nie viel aus Süßigkeiten gemacht. Mal abgesehen von Erdbeeren und Schokolade vielleicht." Aber hier war nicht der Ort um über sowas wie heiße Schokolade zu sprechen. Auch wenn es ein wenig ablenkte. Draußen ging das Set sprichwörtlich in Flammen auf und sie beide saßen hier und unterhielten sich, als wären sie bei ihm zu Hause und nicht in einer Kulisse, die von Untoten überrannt werden sollte.

Nachdem Magnus ihm irgendwie versichert hatte, dass dieser Jemand, der sie beide verfolgt hatte, den Part an seiner Seite mehr oder weniger als sein Freund eingenommen hatte, kam eine ungewollte Eifersucht hoch. Er spannte den Kiefer an und versuchte dennoch ruhig weiter zu sprechen. Dass was er gehört hatte, tat irgendwie weh. "Scheint ja was... ernstes zu sein, wenn du.. dich schon nicht mal mehr.. umsiehst. Aber hey, ich freu mich für dich. Und ich hab ihn vorhin im Café ungeschminkt gesehen. Scheint voll dein Typ zu sein." Jedes verdammte Wort schnitt ihm irgendwie die Kehle zu, aber er schaffte es dennoch, sich vielleicht nicht viel davon anmerken zu lassen. Zumindest hoffte er es. Magnus versuchte wohl aus dieser Situation hier zu flüchten. Er stand auf, zog Rafaels Jacke aus und gab sie ihm wieder. Wiederwillig zog er sie über und zog die Waffe aus seinem Holster, legte die Patronen nach und nickte Magnus zu.

Grade als er aus dem Zimmer gehen wollte, vernahm Rafael das kurze Schnauben aus der Ecke. Er richtete die Waffe auf den Untoten und als dieser in den Lichtkegel trat, der einzig von dem Dimmer der durch den Flur ins Zimmer schien erhellt wurde, bemerkte Rafael Liam. Keuchend und knurrend trat er unverholen auf die beiden zu. Rafaeal sah kurz zu Magnus, hielt die Waffe gereichtet. Er wusste, dass diese Patronen lediglich dem Schrecken dienen sollten und weniger Schaden anrichteten. Dennoch wollte ernicht, dass für beide oder einen von beiden hier das Ende war. Und als seine Schritte immer näher kamen, feuerte Rafael ab. Der erste Schuss saß auf Liams Brust und färbte diese in blutiges Rot. Die Wucht hatte ihn ein wenig zurück gestoßen. Nicht viel, aber ein wenig. "Los Magnus, raus aus dem Zimmer. Die anderen werden den Schuss gehört haben und nach uns sehen wollen. Wir müssen hier weg. Lauf." Und mit diesen Worten schob er Magnus aus dem Zimmer. Ihm war klar, wie real ihm diese Szenerie vorkommen müsste, aber Liam lebte, er war nicht tot und schon gar kein Untoter. "Es ist ein Spiel. Und trotzdem lauf." Rafael hielt die Waffe weiterhin gezückt und auf den mann gerichtet, als beide das Zimmer verließen und den langen Flur hinunter gingen. Aus vereinzelten Zimmer kamen kmurrende Geräusche und das Greifen nach den beiden wurde stetig mehr. Hier mussten gut 30 Untote sein. Und gefühlt waren diese nun hinter ihnen her. Immer wieder drehte Rafael sich um, wenn einer von ihnen zu nahe an sie heran kam und feuerte los. Scheiß auf die Munition. Er wollte noch nicht abdanken. "So will ich definitiv nicht aussehen. Wobei es schon interessant wäre zu sehen, welchen Blick du mir entgegen bringen würdest."



You think you know me? - Think again, Baby.


nach oben springen

#14

RE: FREIGELÄNDE zwischen Café und Wohnkomplex

in 'The Walking Dead' - Tag 1 29.11.2018 00:58
von Magnus Burn • 508 Beiträge

Magnus Herz schlug bis zum Hals und verursachte eine unangenehme Übelkeit. Sie rannten vor ihren Gegnern davon, gerade noch schnell genug, um zu entkommen, aber nicht so schnell, das sie Hals über Kopf in eine Falle liefen. Trotzdem schien es haarscharf zu werden. Er sah das schmutzige Licht einer Leuchte über einer der Türen und stieß sie mit ohrenbetäubendem Kreischen auf. Ja, das war das Treppenhaus. Und nur ein wenig weiter endete der Gang an einer feuchten und von Schimmel überzogenen Wand. Dort war keine Türe, obwohl laut Karte eine angegeben war. Er runzelte die Stirn und zögerte, doch dann zog er Rafael mit sich und schlug die Türe mit lautem Krach wieder zu. Sie fiel ins Schloß und zitterte noch nach. Magnus sah durch das kleine Fenster auf die Horde Untoter und verzog das Gesicht.
„Abschließen dürfen wir nicht! Wir müssen uns beeilen. Hoch oder runter?“

Er sah die Treppe an. Der Zugang nach draußen war eingezeichnet, aber nirgendwo stand, auf welcher Etage er war. Nach unten führte sicher nur in den Keller. Dort saßen sie in der Falle. Also nach oben. Er deutete hinauf.
„Versuchen wir es oben.“
Er nahm immer zwei Stufen auf einmal und hörte schon in der nächsten Kurve, wie die Türe unten aufgestoßen wurde. Er wollte weiter nach oben, doch ein Geräusch ließ ihn zögern. Was war das? Aus dem Dunkel über ihnen konnte er trotz dem Lärm der Zombies ein seltsames Geräusch hören. Etwas, das sich wie unterdrücktes, rasselndes Atmen anhörte und ein leises Schlürfen, das ihm eine Gänsehaut verursachte.
„Da.... da ist irgendwas!“

Er hielt an, ging die beiden Stufen zurück und öffnete die Türe zur ersten Etage.
„Hier lang. Wenn wir noch wieder hoch müssen können wir das bestimmt auch am anderen Ende.“
Er schloß die Türe wieder hinter Rafael und klemmte ein Brett unter die Klinke, während er sich neben der Türe an die Wand lehnte und Rafael bedeutete, leise zu sein und in Deckung zu gehen. Es rüttelte an der Klinke, einige Male, doch dann hörte es auf und das Geräusch der Untoten entschwand weiter die Treppe hinauf. Leise nahm er das Brett wieder weg und grinste seinem Begleiter zu. Dann deutete er auf die schmutzige Türe direkt neben ihnen in der Wand.
„Das war ein Glückstreffer. Schauen wir, das wir hier rauskommen.“
Er öffnete sie vorsichtig und trat auf das Gitter hinaus, das hier den Treppenaufgang ausmachte. Das.... war nur eine Feuerleiter. Und die Leiter, die eigentlich an der freien Stelle im Geländer hatte hängen sollen, war verschwunden. Oder sie war einfach abgefallen. Er sah Rafael zweifelnd an.
„Das sind gute vier Meter. Das kann echt schief gehen. Ich glaube nicht, das das der Sinn der Sache ist.“
Er sah sich um und brauchte einen langen Moment, dann deutete er auf das Seil, das hoch über ihnen am Gestänge der Außentreppe hing. Seufzend schätzte er den Abstand.
„Da kommen wir nicht so einfach ran. Einer von uns muss sich auf das Geländer stellen, während er andere ihn festhält. Oder wir suchen drinnen nach irgendwas, das uns helfen kann. Ersteres würde allerdings schneller gehen...“


Runnin´ out of time - I can make it through this hell - No one sending Backup - Take a breath and tell myself
That when I wake tomorrow I know it´s all in my head - Last Night I just dreamed, that I walked with the Dead
The End is starting tonight - Got no more stars in our sights
We could all be gone by the time - There comes an other sunrise
Deep in the Dark you can´t hide - Don´t fear the Bark, just the Bite
Even if we are to survive - I´m feelin´ far from alive

nach oben springen

#15

RE: FREIGELÄNDE zwischen Café und Wohnkomplex

in 'The Walking Dead' - Tag 1 19.12.2018 00:25
von Josephine Havier • 30 Beiträge

Jo lehnte sich auf das Geländer der Feuerleiter und lauschte den leisen Worten. Sie wollten also klettern? Es war vielleicht nicht unbedingt eine halsbrecherische Tiefe, die da in der ersten Etage unter ihr lag, aber sie dachte einen langen Moment wirklich darüber nach, die beiden Männer mal auf dem Geländer herumklettern zu lassen. Einen Blick war das bestimmt wert, soviel war klar. Aber vielleicht war es wirklich unfair, sich zum eigenen Vergnügen einen kurzweiligen Absturz zu forcieren. Sie gab der Leiter vor ihr einen Tritt und sie senkte sich rasselnd auf die erste Etage hinunter. Mit einem schier ohrenbetäubenden Krachen rastete sie ein und glitt dann weiter bis kurz über den Asphalt. Sie amüsierte sich köstlich über die erschrockenen Gesichter und verbeugte sich dann leicht vor den beiden jungen Männern.
„Gern geschehen, keine Ursache. Bedanken könnt ihr euch später. Dort drüben über den Hof ist der erste Checkpoint, die Tankstelle. Bis dahin sollten wir es eigentlich schaffen, noch ist hier auf dem halbfreien Gelände nicht so viel totes Fleisch zu sehen. Beeilt euch lieber, da drinnen klingt es echt langsam brenzlig. Wir sehen uns!“ Und schon war sie über die Leiter nach unten in den Hof geklettert. Noch war es ruhig hier, aber das würde vermutlich nicht mehr lange andauern.



nach oben springen


Besucher
3 Mitglieder und 3 Gäste sind Online:
Jace Bateman, Veronica Sánchez, Magnus Burn

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: Madeline Brooke Fleming
Besucherzähler
Heute waren 35 Gäste und 9 Mitglieder online.

Forum Statistiken
Das Forum hat 1028 Themen und 35278 Beiträge.

Heute waren 9 Mitglieder Online:
Catarina Santiago, Clarissa Havering, Hazel Jennings, Jace Bateman, Juliet Evans, Magnus Burn, Rafael Alvarez, Tobias Reynolds, Veronica Sánchez

disconnected Mexico Chat Mitglieder Online 3
Xobor Forum Software © Xobor