*SHARPEST LIFE*
*THE TEAM*
*LINKS*
» OKTOBER - DEZEMBER 2018
Herzlich Willkommen in wunderschönen Mexico. Unserem Schauplatz. Geschockt, wie jemand freiwillig nach Mexico ziehen kann? Du wirst dich wundern. Sharpest Life ist ein Reallife/Crime RPG Forum und ich kann dir versprechen, hier wird es nicht langweilig. Du glaubst es geht sich nur um Shopping, den Beach und das heile Leben? Am besten schaust du dich erstmal um. Nicht dass du nachher denkst, ich erzähl dir hier Geschichten vom Pferd oder so. Wenn du nun bisschen nach Rechts siehst, findest du ein paar hilfreiche Links. Beachtet bitte, dass wir Euch nur aufnehmen, wenn ihr eine Bewerbung schreibt. Ohne Pass kommt man auch nicht nach Mexico!


Du hast Fragen? Brauchst Hilfe? Willst was wissen?

Wir - Jake, Juliet, Rafael, Melissa und Magnus - helfen dir. Wir beißen nicht, schießen nur manchmal!
#1

Strand - Hochzeit

in Hochzeit: Jay & Toby 12.06.2018 22:32
von Jake Hall | 2.294 Beiträge
nach oben springen

#2

RE: Strand - Hochzeit

in Hochzeit: Jay & Toby 08.07.2018 01:00
von Tobias Reynolds | 198 Beiträge

<<< Buffet-Bar

Die Nervosität stieg mit jedem Schritt und jeder Sekunde, die verstrich. Es war eben kein gewöhnliches Feiern unter Freunden, Familie und Bekannten, sondern ein neuer Abschnitt in seinem Leben - mit noch einem Stück mehr Verantwortung, welches auf ihn übertragen wurde. Das konnte einen ja auch mal nervös machen, der ganzen Freude zum Trotz. Als er am Ort des Geschehens ankam, war alles so vorbereitet, wie er es schon in der Theorie auf Bildern gesehen hatte. Kurz musste der ältere der Reynolds-Geschwister etwas lachen, als er daran zurückdachte. Denn er konnte sich lebhaft daran erinnern, wie er versucht hatte etwas mehr herauszufinden – allerdings hatte er damals keine Möglichkeit bekommen. Irgendwie schien Lily einfach alles mitzubekommen und hatte seinen Versuch vereitelt. Aber so war es dann besser und er konnte sich doch mehr darüber freuen, als es schon der Fall war. Er beobachtete, wie sich die Menschen, die den Augenblick mit ihnen beiden teilen wollten, auf ihren Plätzen einfanden. Wenn ihn jemand sah, dann winkte er vergnügt nervös zurück und hielt Ausschau nach seiner Schwester. Als er sie gefunden hatte, ließ er sich nur ein wenig beruhigen. Wenigstens musste er nicht allein durch die Menge schreiten – womöglich wäre er da gestolpert oder ihm wäre vielleicht sonst was Peinliches passiert. Er war so froh, dass seine kleine schon wirklich erwachsen schien und hatte sie gebeten ihm auf diesem letzten Weg zu seinem Glück, zu begleiten. Denn von seiner Familie war ihm nur noch sie geblieben. Außerdem hatte Lily ihn ihn bis hier her begleitet. Ihn quasi unter ihre Fittiche genommen und hatte ihm den ein oder anderen Ratschlag mitgegeben, obwohl sie ein paar Jahre jünger als er war. Er war @Lily Reynolds sehr dankbar für alles, was sie für ihn bisher gemacht hatte und vor allem darüber, dass er sie zur Schwester haben durfte. Ohne sie wäre er vielleicht gar nicht hier und würde darauf warten, dass seine noch Verlobte ihren Auftritt hatte. Die jüngere der beiden Geschwister hatte, kaum hatte sie erfahren, dass es da jemanden gab, für den ihr Bruder sich interessierte, einiges an Schubsen hinter sich gebracht, bis er sich zu einigen Dingen hinreißen lassen hatte. Zwar war er oft eher skeptisch gewesen und hatte sich vielleicht eher beschwert oder ein wenig verwirrt um Hilfe gebeten, war ihr jetzt aber umso dankbarer für alles. Und er war froh, dass sie sich vor einiger Zeit nun wieder gefunden hatten. Das Gefühl ohne seine Eltern diesen wichtigen Schritt zu gehen, war für ihn dennoch ein wenig seltsam. Denn in der Zeit vor dem Tag heute, hatte er doch oft an diese beiden Personen denken müssen. Auch wenn er sich nicht mehr genau an Charlotte und Andrew Reynolds erinnerte, denn die Erinnerung eines Kindes verblassten allmählich, fehlten sie ihm heute irgendwie. Allerdings war dieses Gefühl eher unbewusst, denn viel mehr überwog natürlich die Freude. Tobias hatte so viel Glück im vergangenen Jahr erfahren, dass er immer noch nicht so recht glauben konnte heute hier am Strand zu stehen und seine große Liebe zur Frau zu bekommen. Während er darauf wartete, dass es losging, zupfte der ältere Reynolds immer wieder an seinem Anzug herum oder lockerte etwas seine Haltung. Für ihn war es aufregend zu wissen, dass er gleich den Anfang machen würde, um einige Augenblicke später seine Liebste in Empfang nehmen zu können. Als alle Gäste ihren Platz eingenommen hatten und es mehr oder weniger still war, bis auf das leichte Rauschen der Wellen und eine leichte Brise die vom Meer her wehte, waren es tatsächlich nur noch ein paar wenige Augenblicke. Er warf seiner Schwester einen nervösen Blick zu und meinte leise und lächelnd, während er ihr seinen Arm anbot. "Jetzt gibt es kein Zurück mehr…"
Während sie gemeinsam den kurzen Weg nach vorn gingen, nahm er gar nicht so richtig wahr, wer alles dabei war. Er hatte seine freie Hand auf die seiner Schwester gelegt und drückte diese leicht, während er nun wieder leicht nervös lächelte. Ihm war leicht mulmig zumute, er war etwas angespannt und er war froh, als sie unbeschadet vorne angekommen waren, wo er seine Kleine noch einmal fest drückte und ihr ein Dankeschön zu murmelte. Wie so oft machte er sich zu viele Gedanken. Leicht richtete Toby nun nochmals seine Kleidung, um seinen Händen für einen weiteren Moment irgendwas zu tun zu geben. Er hatte den Standesbeamten, dessen Gesichtsausdruck wohl ermutigend sein sollte, mit einem nervösen Lächeln angesehen und war dann doch etwas verlegen. Ganz so, wie er gerade war, kannte er sich selbst kaum. Natürlich versuchte Toby sich nichts anmerken zu lassen, auch wenn es nicht gerade zu übersehen war, dass er wohl einfach eine gewisse Unruhe verspürte. Gut, das Wetter war super, alle Menschen, die ihm wichtig waren, waren hier und alles andere, das ihn beschäftigte, rückte ein wenig in den Hintergrund. Dennoch würde alles, was noch passieren würde ein weiterer Schritt in eine andere Richtung sein, die ihm im Augenblick doch ein wenig Angst machte – war er wirklich schon bereit, sich für immer zu binden? Okay, dieser Gedanke war nun vielleicht ein wenig zu spät. Denn in wenigen Momenten war der Zeitpunkt da, in welchem er sich wirklich entscheiden musste und so entweder für ein kleines Happy End oder einen Skandal sorgte. Toby atmete einige Male durch und lächelte wieder vor sich hin. Denn eigentlich war seine Entscheidung schon lange gefallen, auch wenn ihm gerade andere Gedanken durch den Kopf gingen. Denn sonst hätte es nie den Moment gegeben, in welchem er seine Freundin zu seiner Verlobten gemacht hätte - gut, sie hätte auch ablehnen können. Aber das war eine andere Sache, die sich nun nicht mehr stellte - hoffte er zumindest..
Nun wippte er leicht beunruhigt auf den Fußballen und blickte ans Ende des Ganges zwischen den Stuhlreihen. Das Warten war für ihn einfach unerträglich und zog sich in die Länge wie ein zäher Kaugummi, obwohl nur wenig Zeit verging. Zwar hatte er seine Braut @Jay Dawson kaum mehr als einen Tag nicht gesehen, aber es schien ihm wie eine Ewigkeit. Denn normalerweise hatten die beiden meist abends oder morgens noch ein paar Momente für sich genießen können bevor sie schlafen oder zur Arbeit gingen und sich über ihren Tag ausgetauscht. Aber so war seine Vorfreude, sie heute endlich wieder zu sehen dementsprechend groß, auch wenn es vielleicht für die, die ihn sahen anders wirkte. Denn die Fassung zu behalten und nicht nervös auf und abzugehen war immer noch einfacher gesagt, als getan. So sah er des Öfteren zu den Menschen, die ihm inzwischen wie eine Familie waren, die er – Lily und seine Zukünftige ausgenommen – nie so recht gehabt hatte. Es machte Tobias ehrlich zufrieden sie alle hier zu sehen.
Dies brachte ihn doch immer wieder dazu zu lächeln und dieses Mal war es nicht mehr ganz so nervös, viel mehr lag Freude in seinem Blick und dieser Blick wandte sich nun von der Menge ab an die Stelle, ihm gegenüber. Die Stimmung hatte sich kaum merklich verändert, aber es war nun doch etwas Anspannung zu spüren. Vielleicht lag es daran, dass alle irgendwie leiser wurden. Er wusste es nicht. Tobias korrigierte seine Haltung abermals ein wenig und lockerte ein letztes Mal seine Schultern, ohne das andere Ende des kurzen Gangs aus den Augen zu lassen. Da war dann auch schon wieder die altbekannte Aufregung zurück, als nun eine Melodie anspielte, die die eigentliche Hauptperson ankündigte. Es schien eine weitere Ewigkeit zu dauern – denn zunächst kamen all diejenigen, die ihren Teil zu allem beigetragen hatten, Brautjungfern, Trauzeugen mit dem vierbeinigen Ringträger im Schlepptau. Letzter ging allerdings einige Male lieber einer seiner liebsten Beschäftigungen nach – dem inspizieren seiner Umgebung. So dauerte es doch ein wenig länger. Toby musste doch ein wenig lachen, als er das bemerkte. Was alles ein wenig lockerer für ihn machte. Trotzdem wurde er gleich wieder ein wenig unruhig. Seine Sinne schienen sich nur auf eines zu konzentrieren – die junge Frau, die nun, wenige Momente später, auf dem Weg zwischen den Stuhlreihen auftauchte. Toby spürte sein Herz sogleich ein wenig schneller schlagen und wie ihm noch ein wenig wärmer wurde. Leicht verlegen kaute er auf seiner Unterlippe, während er seine Liebste beobachtete. Zwar kannte er schon einige verschiedene Kleidern, die sie in der Vergangenheit getragen hatte, aber heute war es einfach anders. Jay war einfach wunderschön. Sodass Tobias gar nicht wusste, was er sagen oder machen sollte. Es hatte ihm die Sprache verschlagen. Bevor er seine Braut in Empfang nahm, murmelte er ihr, mit ziemlich erstickt klingender Stimme und leicht roten Ohren, etwas in die Richtung "Du siehst toll aus“ zu, um sie dann die letzten Schritte zu begleiten. Er sah sie aus dem Augenwinkel weiterhin an. Toby spürte ihre Hand an seinem Arm und war auf einmal ganz ruhig. Es würde alles glatt laufen, da war er sich nun mehr als sicher. Genau so sicher, wie er sich war, dass er diese Frau an seiner Seite haben wollte. Die kürzlich aufgetauchten Zweifel waren wie weggewischt. Leicht hielt er nun ihre Hand in seiner, strich leicht mit dem Daumen über ihren Handrücken und schenkte seiner Zukünftigen immer wieder einen liebevollen Blick, während sie beide und alle Anwesenden darauf warteten, dass die Musik endete und das neue Kapitel, das sie heute aufschlugen, beginnen konnte.




"Sometimes home isn't 4 walls, it's 2 eyes and a heartbeat.”


nach oben springen


Besucher
9 Mitglieder und 3 Gäste sind Online:
Veronica Sánchez, Catarina Santiago, Julien Morrell, River Kingston, Clarissa Havering, Rafael Alvarez, Jace Bateman, Hazel Santiago, Magnus Burn

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: Zacharias Mandeville
Besucherzähler
Heute waren 75 Gäste und 19 Mitglieder online.


disconnected Mexico Chat Mitglieder Online 9
Xobor Forum Software © Xobor