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Herzlich Willkommen in wunderschönen Mexico. Unserem Schauplatz. Geschockt, wie jemand freiwillig nach Mexico ziehen kann? Du wirst dich wundern. Sharpest Life ist ein Reallife/Crime RPG Forum und ich kann dir versprechen, hier wird es nicht langweilig. Du glaubst es geht sich nur um Shopping, den Beach und das heile Leben? Am besten schaust du dich erstmal um. Nicht dass du nachher denkst, ich erzähl dir hier Geschichten vom Pferd oder so. Wenn du nun bisschen nach Rechts siehst, findest du ein paar hilfreiche Links. Beachtet bitte, dass wir Euch nur aufnehmen, wenn ihr eine Bewerbung schreibt. Ohne Pass kommt man auch nicht nach Mexico!


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#1

Pavillons - Tanzen

in Hochzeit: Jay & Toby 12.06.2018 22:32
von Jake Hall | 2.294 Beiträge
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#2

RE: Pavillons - Tanzen

in Hochzeit: Jay & Toby 13.06.2018 00:51
von Juliet Evans | 5.105 Beiträge

„Damit eins klar ist, ich hab dich nicht hier her mitgenommen, damit du dich nur besaufen kannst, Kitty“, stellte ich noch einmal sicher. „Nebenbei bemerkt, noch ohne mich.“
Wir standen ein paar Schritte abseits des Pavillon, sodass wir uns nicht zwischen die Leute drängen mussten, die dort zur Musik tanzten. Missmutig schielte ich zu Dean hinüber, der sich in unserer Nähe mit jemandem unterhielt. Er war der Hauptgrund dafür, dass ich mich brav mit meinem Sektglas begnügte, statt mir, wie ich es mir bei Kitty durchaus vorstellen konnte, etwas Stärkeres zu holen.
Ich warf ihr und ihrem Glas einen flüchtigen Blick zu. Sie sah ein wenig gelangweilt aus. Obwohl ich sie eigentlich genau aus dem gegenteiligen Grund dazu überredet hatte, mit mir auf die Hochzeit zu kommen. Im Moment bekam ich Kitty, wohl auch durch ihren Job, nicht besonders oft zu Gesicht und da ich mir nicht sicher war, wie viele Leute ich hier kennen würde und glaubte, dass es ihr sicher auch Spaß machen könnte, hatte ich sie mit auf die Hochzeit der Reynolds gezerrt.
Ja, gezerrt. Es war verdammt schwer gewesen, sie zu überzeugen. Ich hatte sie vielleicht nicht auf Knien angebettelt – aber im übertragenen Sinne kam es dem doch recht nahe.
Ich hielt es für eine tolle Hochzeit. Die Zeremonie hatte sich nicht wie erwartet einschläfernde Ewigkeiten in die Länge gezogen, es herrschte eine wundervolle, entspannte und herzliche Stimmung und die Umgebung – der Strand, die Sonne und das Meer – war ganz nach meinem Geschmack. Ich wusste aber, dass Hochzeiten so gar nicht Cats Ding waren. Meins eigentlich auch nicht. Aber irgendwie hatte ich mich doch mitreißen lassen. Spätestens, sobald man das glückliche Paar zusammen sah, musste man sich einfach mit ihnen freuen. Sie strahlten so vor Liebe und Glück, da konnte man beinahe – aber nur beinahe – neidisch werden ...
Ich grinste meiner Freundin zu. „Mich wundert es, dass du dich noch gar nicht umgesehen hast. Hier laufen lauter heiße Typen durch die Gegend, oder bist du schon zu betrunken, um das zu sehen?“, zog ich sie schmunzelnd ein wenig auf. Dann verlosch das Grinsen aber und ich nahm einen großen Schluck aus meinem Glas, nachdem ich murmelte: „Schade dass die meisten entweder vergeben oder zu alt für mich sind ... oder beides. Das Schicksal ist grausam.“
Aus dem Augenwinkel bemerkte ich, wie jemand an uns herantrat. An dem Schatten, der sich im Sand abzeichnete, konnte ich erkennen, dass es die Silhouette eines Mannes war. „Doch noch niemanden zum Abschleppen gefunden, D?“, fragte ich und griff damit die kleine Stichelei auf, die wir vorhin im Wagen geführt hatten. Doch als ich mich halb umdrehte, bemerkte ich, dass nicht Dean vor mir stand, sondern ein junger Mann, den ich nicht kannte. Ich schätzte ihn auf Anfang bis Mitte zwanzig, mit dunklem Haar, himmelblauen Augen und einem unverschämt hinreißenden Lächeln. So viel zum Thema heiße Typen ... „Sie sind nicht mein Bruder“, stellte ich trocken und fest, warf Kitty einen flüchtigen Blick zu und beschloss, dass ein bisschen Konversation sicher nicht schaden würde. Irgendwo hatte ich den Kerl heute schon einmal gesehen. „Sie sind doch der Trauzeuge, nicht wahr? Wie war noch mal Ihr Name?“

@Jake Hall
@Catarina Santiago


Stars can't shine
without darkness.
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#3

RE: Pavillons - Tanzen

in Hochzeit: Jay & Toby 13.06.2018 02:53
von Jake Hall | 2.294 Beiträge

Jake war heute morgen noch mal alles durch gegangen, was Lily ihm aufgetragen hatte. Er hatte die Ringe der beiden sicher in seiner Innentasche des Smokings verstaut und Rocky den Tag über bei sich gehalten. Leni war noch immer im Bad, hübschte sich für diesen wundervollen Tag ein wenig auf. Jakes Blick auf die Uhr verriet ihm, dass er doch schon später dran war, als er geplant hatte. Warum Frauen immer so lange im Bad waren konnte er eh nicht verstehen. Da ein bisschen mehr Rouge, Puder hier, da ein bisschen mehr Glitzer ins Gesicht. Männer waren da doch echt unkompliziert. Rasieren, After Shave und bisschen Parfüm - fertig.
"Leni, wir sind schon echt spät dran. Ich muss noch mit dem Standesbeamten reden. Bist du mir böse, wenn ich schon vor fahre? Ich müsste eigentlich noch bei @Clarissa Dawson vorbei. Aber ich werd sie von Unterwegs aus anrufen." schon ein wenig die Zeit im Nacken, trat Jake zur Tür, denn das Wasser der Dusche rann immer noch mit der selben Intensität aus der Brause. Jake klopfte an die Tür und erklärte ihr, warum er schon vor fahren würde und dort einfach auf sie warten würde. Doch die Tür zum Bad ging auf und Leni funkelte ihn an. Wie er darauf kam, dass sie zu lange brauchen würde. dass er sie wieder so hinstellen würde, als würde sie zu lange im Bad brauchen. Sie sei keine von den Frauen, die sich nur für besondere Gelegenheiten extrem auf hübschen. Es artete in einem Streit aus. Und diese Streiterein waren in letzter Zeit nicht grade wenig gewesen. Und das hier, heute, an dem Tag wo sein bester Freund heiratet, konnte Jake nicht gebrauchen. Es hatte sich alles in ihm aufgestaut, der ganze Streit der letzten Wochen und ihre Tuerei heute.
"Weißt du was, Leni. Vielleicht ist es besser, wenn wir getrennt zur Hochzeit fahren. Ich hab auf die ganze Scheiße hier keinen Bock. Das mit uns hab ich mir echt anders vorgestellt. Aber Leni ganz ehrlich, ich kann das nicht mehr. Ich will das hier nicht mehr. Ich suche schon arbeit, damit ich nicht nach Hause kommen muss. Damit wir nicht wieder streiten. Und ganz ehrlich, ich hab da echt keinen Bock mehr drauf. Ich hab mir das ne ganze Zeit lang mit angesehen, aber ich denke, es ist besser, wenn wir das mit uns beenden. Ich werd ein paar Tage im Hotel schlafen, dann kannst du deine Sachen zusammen packen. Schlüssel kannst du in den Briefkasten werfen. Es tut mir leid, aber ich glaub das ist das beste." Und mit diesen Worten und einer enttäuschten Leni verließ Jake das Haus.
Wenig später saß der junge Detective in seinem schwarzen Ford Mustang und fuhr Richtung Location.

Nachdem er dem ein oder anderen die Hand zur Begrüßung geschüttelt hatte, erblickte er seinen überaus glücklich und schwer verliebten Freund. Die Hand behutsam auf dessen Schulter gelegt, redete er @Tobias Reynolds nur ein paar nette Worte ein. Sowas wie:
"Sie wird schon auftauchen" - und "Wenn du das Weite suchst, weißt du ja was ich mache." Jake blieb noch eine kleine Weile bei ihm stehen, bis er jemanden zu Gesicht bekam, der ihn breit schmunzeln ließ. Jake entschuldigte sich bei Tobi und trat auf eines der Pavillons zu. Währenddessen nahm er im Vorbeigehen ein Glas Bier und trat auf die dunkelhaarige Frau zu der er vor nicht ganz einem Jahr schon mal die Handschellen angelegt hatte. Doch grade als er sie ansprechen wollte, erblickte Jake diese junge Frau, die ihn scheinbar mit jemanden zu verwechseln schien. Jake spielte so lange mit, bis sie sich zu ihm drehte und er in diese wirklich tollen dunkelbraunen Augen blickte. Schmunzelnd ließ Jake seinen Blick über die Kleine schweifen.
"Bis grade habe ich noch nicht die Richtige gefunden, aber was nicht ist, kann ja bekanntlich nur werden oder?" Schnell kristallisierte sich heraus, dass dieser besagte D - der scheinbar noch nicht die Köder raus geworfen hatte, lediglich ihr Bruder war. "Ich gehe mal nicht davon aus. Außerdem wäre es wirklich schade wenn ich es wäre. Dann würde ich diese Unterhaltung wohl nicht führen, sondern dir von meiner Errungenschaft erzählen oder?" Jake trank sein Bier in einem Zug weg, stellte es wieder auf eines der Tabletts. Wenn Kitty ihn bemerken würde, wäre die Konversation sicherlich nicht mehr ganz so entspannt, also beließ er es erstmal, sie namentlich zu begrüßen, was er jedoch bei der Kleinen vor ihm nur zu gern machte. Jake weitete mit einem leichten Grinsen seine Arme und hob die Schultern an. "Du hast hier scheinbar alles im Blick. Ja ich bin der Trauzeuge. Was ist mit dir? Bist du mit der Braut oder dem Bräutigam befreundet? Und nur so nebenbei - Ich bin Jake. Und mit wem habe ich das Vergnügen?" Wieder glitt sein Blick an der jungen Frau hinunter. Gott, wenn Jake wissen würde, dass er sich wieder mit diesen kleinen Ausschweifungen strafbar machte, hätte er auf Leni gewartet. Als sie ihre Hand sachte in die seine legte trat Jake einen Schritt näher.
Es war nur noch eine Frage der Zeit, bis Kitty ihn bemerkte und die Stacheleien weiter gehen würden. Da könnte die Kleine sich vielleicht ein bisschen "Außen vor" - vorkommen und doch nutzte Jake die Gunst der Stunde ein wenig zu flirten.
"Also, es ist ja nur fair, wenn du mich schon als jemanden betitelst der ich nicht bin, dass du mir ein wenig von dir erzählst. Angefangen damit, wie du an eine Person wie Kitty kommst." Ob sie es nun gehört hatte oder nicht, war ihm egal. Er wusste ja wie sie drauf war. Das würde ein spannender Abend werden.

@Catarina Santiago
@Juliet Evans



zuletzt bearbeitet 14.07.2018 17:05 | nach oben springen

#4

RE: Pavillons - Tanzen

in Hochzeit: Jay & Toby 13.06.2018 14:50
von Catarina Santiago | 5.149 Beiträge

Kitty konnte es immer noch nicht glauben. Julie hatte sie tatsächlich dazu überreden können mit zu einer Hochzeit zu kommen bei der sie nicht mal das Brautpaar kannte.
Eigentlich würde Cat sich vor jedem solcher Anlässe drücken doch Julie hatte sie nach gefühlt Stundenlanger Überzeugungsarbeit doch dazu bekommen mit ihr dort hin zu gehen. Wie sie Hochzeiten und dergleichen nicht leiden konnte, allgemein Familienfeiern mochte sie nicht und doch tat sie ihrer guten Freundin den Gefallen, da sich die beiden – wie schon von Julie erwähnt – sich derzeit nicht allzu häufig sahen.
Größtenteils war auch nur das Essen, die Drinks und die Party ein Grund warum Catarina zusagte, ansonsten hatte sie für den ganzen Kitsch- und Romantikkram nichts übrig. Sie war nie eine der Frauen die sich dafür interessierte, warum auch immer Cat mochte es einfach nicht
Doch nun stand sie, in ein rotes halbwegs Hochzeits-taugliches Kleid gezwängt und einem Glas Sekt in der Hand in der Hochzeitslocation und fühlte sich doch etwas fehl am Platz.
''Nein versprochen, ich werd mich 'benehmen' aber du bist mir was schuldig.'' leicht schmunzelnd sah sie Julie an ''Das würde mir nie einfallen, wie könnte ich das ohne dich machen.'', man konnte den leicht sarkastischen Ton perfekt heraus hören, denn sie würde sich sicherlich zur passenden Stunde voll laufen lassen. Versprechen konnte Kitty nichts, wer wusste wie der Tag noch werden würde.
So wirklich kannte sie die Hochzeitsgesellschaft nun nicht worüber sie auf ganz froh war, Julie und ihr Bruder Dean waren zum Glück die einzigen, die Cat kannten und doch wanderte ihr Blick immer mal wieder durch die Gegend. Die Umgebung und alles drum herum waren wunderschön, keine Frage und doch verstand Catarina nie warum und wieso man sich in den Bund der Ehe stürzen musste. Für sie war es noch nie Thema gewesen, sie wollte sowieso nie heiraten aber das tat heute nichts zur Sache.
Leicht zuckte sie mit den Schultern, ''Umgesehen ja, aber kein Interesse. Frag mich das noch mal in ein paar Stunden, dann kann ich dir die Frage ob ich betrunken bin bestimmt beantworten.'' grinsend nippte sie an ihrem Sektglas und meinte dann noch als sie Julie's Gesicht sah ''Ohne Kerl bist du besser dran, glaub mir. Die sind nur anstrengend.''
Sie hoffte ja inständig keinen anzutreffen den sie kannte, etwas peinlich wäre dies nämlich schon denn alle die Catarina kannten wussten, dass es überhaupt nicht ihre Art war auf solche Veranstaltungen zu gehen. Die Erklärungsnot wäre riesig. Dass sich aber so jemand näherte merkte sie keineswegs, würde sie ahnen wer sie da entdeckt hatte hätte sie sich schon schleunigst aus dem Staub gemacht. Doch zu spät... Kitty bekam nur mit wie sich derjenige mit Julie unterhielt, Die Stimme kenn ich doch, es ratterte in ihrem Kopf doch ihr wollte partout nicht einfallen wem diese Stimme gehört. Gerade als Kitty noch einen Schluck von ihrem Sekt trank stellte sich die 'Stimme' mit Namen vor und es kam wie es kommen musste, Kitty verschluckte sich fast und drehte sich geschockt um.
''Das ist jetzt nicht ernst gemeint oder?'' meinte sie nur hustend und der Schock sowie die Verwirrung war ihr ins Gesicht geschrieben. Was zur Hölle machte Jake 'Arschloch' Hall hier auf der Hochzeit? Ok... der Tag konnte nur noch 'besser' werden. Sie war bedient und dass merkte man ihr sicherlich an.

@Juliet Evans
@Jake Hall


You say you want a bad bitch, baby, now you have it.

Now you got the baddest bitch, show me you can handle this

zuletzt bearbeitet 13.06.2018 16:45 | nach oben springen

#5

RE: Pavillons - Tanzen

in Hochzeit: Jay & Toby 13.06.2018 21:44
von Juliet Evans | 5.105 Beiträge

Ich rang mir ein Lächeln ab. „Natürlich ... erinner mich dran, wenn es so weit ist.“ Wenn diese mal wieder aus einem Shoppingnachmittag bestand, würde ich meine Schuld gern begleichen. Und doch verdrehte ich die Augen, als ich den Sarkasmus aus ihrer Stimme hörte. Das war mal wieder typisch für sie. „Übertreibs nicht. Wenn doch halt ich dir die Haare nicht. Wir schaffen es doch wohl, Spaß zu haben, ohne uns volllaufen lassen zu müssen.“
Zumindest war ich davon überzeugt, dass ich es schaffen würde ... was sie betraf war ich mir noch nicht so ganz sicher.
Ich kannte Kitty und ihre Abneigung für Familienpartys und Hochzeiten inzwischen recht gut, weshalb ich mir Mühe gab, ein lockeres Gespräch zu führen, um sie abzulenken. Und es gelang scheinbar. Ich kicherte. „Nicht dass du am Ende doch noch in der Torte landest.“
Und da konnte ich ihr nur recht geben. Ich seufzte. „Ich weiß ...“ Schon war das Schmunzeln zurück. „Vergiss nicht, ich hab auch einen Bruder ... aber gucken darf man ja mal.“
Nun ... dieses Problem war gelöst, spätestens als sich unser Neuankömmling zu uns gesellte. Gegen meinen Willen stahl sich bei seiner Erwiderung ein schiefes Lächeln auf meine Lippen.
„Bis gerade? Haben Sie etwa was entdeckt, das Ihnen gefällt?“
Natürlich war mir seine Musterung nicht entgangen und ich widerstand dem Drang, in einer herausfordernden Geste die Arme vor der Brust zu verschränken. In dem Kleid sähe das sicher nicht sonderlich elegant aus, weshalb ich mich damit begnügte, eine Augenbraue hoch zu ziehen und zuzustimmen: „Das wäre durchaus schade.“
Sein Auftreten hatte etwas großspuriges, aber das charmante Lächeln sorgte dafür, dass er weniger eingebildet als viel mehr selbstbewusst erschien. Etwas, das ihm schon mal einen Sympathiepunkt einbrachte.
„Gute Beobachtungsgabe, schätze ich ... oder einfach Neugier. Man möchte schließlich wissen, was einen erwartet, nicht wahr?“ Ich betrachtete ihn einen Moment lang. Er sah wirklich besser aus, als ihm wahrscheinlich gut tat. Sicher war jemand wie er nicht ohne Begleitung hier, aber einen lockeren Flirt durfte ich mir doch sicher erlauben. Ich grinste ihn frech an. „Obwohl ich zugeben muss, dass ich damit nicht gerechnet habe.“
Ich leerte mein Glas und schnitt bei der Frage eine kleine Grimasse. „Weder noch, wenn man es genau nimmt. Mein Bruder kennt die Leute hier besser als ich. Ich bin quasi nur das Anhängsel.“
Lächelnd reichte ich ihm die Hand. „Juliet. Aber ich bevorzuge Julie. Das Vergnügen ist auf meiner Seite.“ Mein Blick wanderte über die hübsche Kulisse. „Hast du als Trauzeuge nichts Wichtigeres zu tun, als hier herumzustehen?“
Schließlich hatte ich keine Ahnung, wie sowas ablief. Ich teilte Kittys Meinung was Hochzeiten betraf zum größten Teil - auch wenn ich mich für die glücklich Verliebten natürlich freute und ihnen nur das beste wünschte, doch an und für sich machte ich mir über das Thema keine allzu großen Gedanken oder zeigte Interesse dafür.
Da er auf den förmlichen Umgangston verzichtete, beschloss ich, es ihm gleich zu tun. „Nun, eigentlich solltest du mir etwas erzählen, nachdem ich so offensichtlich ganz verkehrte Ansichten von dir hatte“, argumentierte ich gelassen, meine Aufmerksamkeit richtete sich dann aber auf Kitty, als Jake auf sie zu sprechen kam. „Klingt fast wie ein Verhör. Eine Person wie ihr? Sie ist eine gute Freundin, mehr gibt es nicht zu erzählen.“ Ich zuckte betont lässig die Achseln. Doch ich bemerkte sowohl ihre Reaktion auf ihn, als auch, dass er sie beim Namen genannt hatte. „Kennt ihr euch?“

@Jake Hall
@Catarina Santiago


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zuletzt bearbeitet 13.06.2018 21:47 | nach oben springen

#6

RE: Pavillons - Tanzen

in Hochzeit: Jay & Toby 07.07.2018 03:04
von Jake Hall | 2.294 Beiträge

Jake gefiel das kleine Spiel, was die beiden unbewusst aufgebaut hatten. Aus einer nicht für ihn bestimmten Frage, entwickelte sich diese kleine Unterhaltung, die ihn nur grinsen ließ. Langsam wurde dieses breiter und sein Blick schweifte bei ihrer Frage, ob er fündig geworden sei über ihren Körper. Dass der junge Mann gerne für einen Flirt zu haben war, wusste selbst Imra. Doch diese war nun nicht mehr mit ihm zusammen, wenn auch erst seit einem Monat getrennt, konnte er seinem Drang noch ein wenig nachgehen, ehe seine Pflicht als Trauzeuge anstand.
"Nun ja, ich kann nicht sagen, dass ich direkt fündig geworden bin, aber die Chancen stehen nicht schlecht, dass sich etwas nettes aus dieser Unterhaltung ergeben könnte, wenn du nicht auf jemand anderen wartest? Oder vielleicht deinen Bruder?" Kleine Frage - große Wirkung. Sie würde über den restlichen Abend entscheiden. Und ihre Wortwahl, wie schade es doch wäre, wenn er der vermeintliche Bruder wäre, ließ ich erneut grinsen. Nun war er es, der die rechte Hand auf den linken Arm legte und, auch wenn man es nicht sonderlich durch den Anzug sah, ein wenig mit seinen Muskeln spielte. Vielleicht viel mehr für sich um sich selbst Einhalt zu gewähren.
Ihre frechen Worte und das Eingehen auf seinen Flirt machten das hier alles noch viel spannender und Jake ging nur zu gern weiter darauf ein. Er betrachtete jede ihrer Regungen, jedes noch so kleine Anzeichen dass sie ihm entgegen brachte.
"Vielleicht eine Mischung aus beidem? Neugier und das Beobachten von anderen Menschen. Vielleicht siehst du dir auch einfach dass an, was du nicht hast." Jake löste sich aus seiner Haltung und trat hinter die Kleine. Dicht an ihrem Nacken neigte er sich zu der Kleinen runter und hauchte gegen diesen.
"Vielleicht interessiert es dich, wie wohl die beiden Paare dort drüben ihre Lippen auf einander legen. Wie sinnlich der Mann der Frau über den Nacken streicht. Wie es sich wohl anfühlt, wenn seine Lippen über ihren Hals wandern. Vielleicht von allem ein bisschen? Und was glaubst du, erwartet dich hier?" Ja Jake liebte es, die Frauen ein wenig zu verwirren. Doch dass er sich ein wenig selbst hier in Schwierigkeiten brachte, ahnte er in diesem Moment nicht. Die jungen Mädchen von heute waren auch verdammt schwer einzuschätzen was das Alter anging. Und wenn sie dann auch noch in so ein tolles, taillenbetontes Kleid schlüpften, konnten sie davon ausgehen, dass die Männer mehr als nur einen Blick auf sie werfen würde. Jake löste sich mit einem frechen Grinsen und trat wieder vor sie. Grade rechtzeitig um ihre Hand in die seine zu legen und ihren Namen zu erfahren.
"Es freut mich ebenso Julie." Auch wenn es nur wenige Momente waren, die Kleine hatte schon etwas an sich, was nach 'Mehr' verlangte. Und genau dass brauchte Jake. Nicht das Spiel, sondern jemanden, der es ihm nicht so leicht machte. "Dann sollte ich deinem Bruder danken, dass er sein Anhängsel mit gebracht hat. Es verspricht auf jeden Fall einen besonderen Abend. Und ich kann nur hoffen, dass es nicht bei dieser einen Begegnung hier bleibt. Der Abend und die bevorstehende Hochzeit beginnt schließlich grade erst. Aber du hast Recht. Als Trauzeuge sollte man nicht mit einer jungen und so hinreißenden jungen Frau flirten. Zumindest nicht so offensichtlich."
Jake legte da eigentlich nicht viel Wert drauf, was andere dachten oder dazu sagten. Mal abgesehen von seinen besten Freunden. Sie hielten ihn immer mal davon ab, sich an jüngere Frauen ran zu schmeißen. Dass er hier wieder wie damals jemanden kennen lernte, der noch minderjährig war, ahnte er nicht.
"Du weißt scheinbar genau, wie man einen Mann kurz an sich bindet, oder?" Jake blickte über die Schulter, denn er wollte sicherlich nicht als Trauzeuge zu spät zur Trauung kommen. Doch als sein Blick den von Kitty auffing, grinste er erneut forsch, wandte sich dann aber wieder an die Kleine. "Du scheinst genau zu wissen was du willst. Das gefällt mir. Und zu Miss Santiago. Ja ich bin ihr bereits einmal begegnet. Und ich befürchte, dass sie es nicht sonderlich gut heißen würde, wenn sie uns hier zusammen sieht. Sagen wir, als Detective hat man es nicht immer mit einfachen Menschen zu tun. Und ich erinner mich an das Aufeinander Treffen als wäre es gestern. Aber ich bin nicht hier um mich über Kitty zu unterhalten. Mich interessiert mehr, mehr über dich zu erfahren." Und damit blickte Jake wieder auf und in Kittys Richtung, doch nicht ohne einen weiteren Schritt auf die Kleine vor ihm zu zu machen. "Bist du nur mit deinem Bruder hier, ober besteht die Möglichkeit, dich später für einen Tanz zu überreden? Und vielleicht für ein Glas Sekt? um uns ein wenig näher kennen zu lernen?"

@Juliet Evans
@Catarina Santiago



zuletzt bearbeitet 30.08.2018 06:13 | nach oben springen

#7

RE: Pavillons - Tanzen

in Hochzeit: Jay & Toby 26.08.2018 17:12
von Juliet Evans | 5.105 Beiträge

Mein Erfolg, Kittys Laune ein wenig aufzubessern, hielt sich in Grenzen, weshalb ich viel mehr dankbar um die Abwechslung war, die mir die Unterhaltung mit Jake bot.
Schmunzelnd schüttelte ich bei seiner Frage den Kopf. Es wäre sicher klüger gewesen, nicht so offen mit einem fremden Mann zu sprechen, doch die Spannung auf seine Reaktion und wie dieses Gespräch seinen Lauf nahm, brachte mich dazu, die Wahrheit zu erzählen: „Nein, ich erwarte niemanden.“
Lieber Himmel, dieses Grinsen, gepaart mit seinem forschenden Blick, der verriet, dass er genauso neugierig auf mich war, wie ich auf ihn, brachte mich beinahe aus dem Konzept. Bevor ich aber auf seine etwas dreist klingenden Worte eingehen konnte, war er hinter mich getreten.
Ich spürte seinen warmen Atem auf der Haut und erschauderte leicht, lauschte seiner Stimme und folgte dem Blick zu den Pärchen, auf die er aufmerksam machte. Mir stockte der Atem, als ich mir vorstellte, was seine Worte beschrieben. Seine Handlung traf mich völlig unerwartet - das war alles andere als das, womit ich gerechnet hätte. Er wusste offenbar, wie man einem Mädchen den Kopf verdrehte, doch so leicht wollte ich ihm nicht geben, was er beabsichtigte. „Was lässt dich glauben, dass ich mich nicht in einer Beziehung befinde?“, fragte ich möglichst kühl und musste im nächsten Augenblick unwillkürlich grinsen. „Nun, ich schätze jedenfalls, mich erwartet ein vielversprechender Abend.“
Ich hätte gelogen, hätte ich behauptet, ich würde nicht auch Gefallen an diesem kleinen Spiel finden. Nach dieser Aktion gerade schätzte ich ihn durchaus als einen der Männer ein, die nur zum Spaß ein wenig mit einer jungen Frau spielten, doch statt ihm eine Ohrfeige zu verpassen, für das, was er sich da herausnahm und ihm vernünftigerweise einfach den Rücken zuzukehren, nahm ich dies als eine Art Herausforderung entgegen. Zu groß war die Neugier auf die Entwicklung dieser Unterhaltung.
„Himmel, die Frauen müssen ja Schlange bei dir stehen. Schleimst du dich immer so ein?“, feixte ich. „Was spricht denn gegen einen Flirt? Ich bin mit meiner gegenwärtigen Gesellschaft jedenfalls sehr zufrieden.“
So flüchtig ich ihn auch kennen mochte – irgendetwas hatte er an sich, das ihn zu einem angenehmen Zeitgenossen machte, auch wenn mich seine Handlung vorhin misstrauischer hätte machen sollen, als ich es war. Zwar war ich noch immer wachsam, deshalb jedoch nicht zurückhaltender. Gab mir Mühe, eine lockere Haltung beizubehalten.
Leichthin zuckte ich die Achseln und fuhr gedankenverloren mit dem Finger über den Rand meines leeren Glases. „Irgendjemand muss ja zeigen, wo es lang geht. Und ich bin ein Vertreter der Gleichberechtigung. Also wenn du schon so offen fragst – was ist mit dir? Wartet nicht irgendwo ein hübsches Blondchen auf dich, das mich für unsere nette Unterhaltung lynchen würde?“
Ich verlieh meiner Stimme einen gelassenen Plauderton, doch insgeheim hoffte ich tatsächlich, dass es nicht so war. Sonst würde er sich gewiss nicht so weit aus dem Fenster lehnen, oder?
Seine nächsten Worte brachten mich ins Stutzen und abermals wanderte mein Blick zwischen meinem Gesprächspartner und meiner guten Freundin hin und her. „Wow, ein Detective also? Kein Wunder, dass sie dich nicht ausstehen kann – nichts für ungut. Von diesem Vorfall hab ich ja gar nichts gewusst.“
Mir entging nicht, dass Jake die Gelegenheit nutzte, um wieder einen Schritt näher zu treten und abermals musste ich mich erst zusammenreißen, bevor ich ein paar halbwegs vernünftige Sätze über die Lippen brachte. Ich grinste schnaubend. „Wenn dir der Sinn danach steht, heute Abend noch wegen eines Beinbruchs ins Krankenhaus eingeliefert zu werden, dann gern. Ich bin nicht sonderlich begabt, was Standardtänze angeht. Zu dem Sekt sage ich nicht nein.“

@Jake Hall
@Catarina Santiago


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